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Info-Newsletter für die Kosmetikbetriebe zur Änderung der LVO

24.08.2021

In der letzten Woche haben wir Sie über die Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung informiert. Seit gestern, den 23. August 2021, gilt die Regel, dass Kunden Dienstleistungen mit Körperkontakt nur in Anspruch nehmen dürfen, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind (sog. „3G-Regel"). Auf unsere Initiative wurde vom Land am Samstag in der Verordnung nachträglich noch eine Ausnahme für medizinisch oder pflegerisch notwendige Dienstleistungen eingefügt.

Für Sie als Kosmetikbetrieb bedeutet dies konkret, dass die 3G-Regel keine Anwendung findet, wenn es sich um eine medizinisch oder pflegerisch notwendige Dienstleistung handelt.

Ein Kunde benötigt daher insbesondere keinen 3G-Nachweis, wenn die Dienstleistung pflegerisch notwendig ist. Pflegerisch notwendig sind solche Dienstleistungen, die erfolgen, weil Kunden aufgrund ihrer Hilfsbedürftigkeit die Tätigkeiten nicht selbst durchführen können. Hierunter fallen z.B. Mobilitätseinschränkungen im Alter, neurologische Erkrankungen (z.B. Parkinson, Schlaganfall), Gelenkerkrankungen, so dass die elementare Körperhygiene der Füße selbständig nicht mehr ausgeführt werden kann oder eine Verletzung des Fußbettes droht, die durch allgemeine Fußpflege verhindert wird.

Es handelt sich also um Ausnahmen, die Sie aus früheren Corona-Regelungen bereits kennen.

Ansonsten bleibt es bei der 3G-Regel. Für rein kosmetische Dienstleistungen (bei der Fußpflege z.B. Nägel lackieren) ist also ein 3G-Nachweis vom Kunden vorzulegen.
Auch die Kontaktdatenerhebung bleibt notwendig ebenso wie das Tragen einer medizinischen Maske von Dienstleister und Kunde. Sofern der Kunde keine Maske tragen kann (z.B. bei Gesichtsbehandlungen) trägt der Dienstleister eine FFP2-Maske.

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