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Ausbildung 4.0 – digital vernetzt!

Das Projekt „Ausbildung 4.0 – digital vernetzt“ der Handwerkskammer Lübeck (Jobstarter plus Projekt) hilft Mitgliedsbetrieben, digitale Lernformate in den Ausbildungsalltag zu integrieren und Ausbildungsprozesse zu digitalisieren. Das sorgt sowohl für eine effiziente Ausbildung als auch für Begeisterung bei der digitalaffinen Zielgruppe.

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Einführung: Werkstatt war gestern – nun kommt das Tablet?

Ganz sicher nicht – keine Angst! Gerade im Handwerk setzen wir auf Praxis – und genau das wissen unsere Auszubildenden auch zu schätzen. Dennoch gibt es viele tolle Tools, mit denen Ausbildungsprozesse digitalisiert werden können. Und insbesondere digitale Lernangebote sind eine schöne und effektive Ergänzung, von der sowohl Auszubildende als auch Betriebe profitieren. Denn sie haben viele Vorteile: Sie motivieren zum selbstorganisierten Lernen und Inhalte prägen sich gut ein. Außerdem ermöglichen sie, Wissen unabhängig von Ort, Zeit sowie personellen Ressourcen zu vermitteln. Im Projekt Ausbildung 4.0 geht es also nicht darum, die ganze Berufsausbildung „durchzudigitalisieren“ – sondern darum, digitale Tools und Lernmedien punktuell dort einzusetzen, wo Betriebe und Azubis am meisten davon profitieren.

Ansprechpartner

Übersicht: Das bietet Ihnen Ausbildung 4.0

Bedarfsanalyse

Wir ermitteln betriebliche Bedarfe zur Nutzung digitaler Lernangebote.

→ Sie erhalten Ihrem Bedarf entsprechend Ideen und Vorstellungen zu digitalen Lernangeboten.

Beratung

Wir beraten Betriebe individuell zur Nutzung digitaler Lernangebote und Tools.

→ Sie bekommen praktische Unterstützung, zum Beispiel bei der Einführung eines digitalen Berichtshefts.

Lernmaterialentwicklung

Wir entwickeln digitale Lernangebote auf einer Lernplattform.

→ Sie erhalten kostenfrei Zugriff auf alle Lernangebote.

Azubi-Matching

Wir bringen Ausbildungsinteressierte und Betreibe digital zusammen.

→ Sie lernen neue Wege zur Nachwuchsgewinnung kennen.

Lernortkooperation

Wir holen alle Ausbildungsakteure an einen Tisch und initiieren Netzwerke.

→ Sie können Ihre Interessen als Ausbilder einbringen und mit den Ausbildungspartnern abstimmen.

Machen Sie mit!

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Unser Beratungsangebot

Der erste Schritt ist meist der schwerste: Wo soll man anfangen? Was macht wirklich Sinn? Um das herauszufinden, analysieren wir gemeinsam mit Ihnen die Prozesse in Ihrem Betrieb und ermitteln Ihre Bedarfe. Anschließend stellen wir Ihnen digitale Instrumente vor, mit denen Sie Ihre Ausbildungsprozesse optimieren können. Es gibt viele digitale Lösungen auf dem Markt, die sich tatsächlich auszahlen. Bei Interesse vermitteln wir Ihnen natürlich gerne das Know-how, um selbst digitale Lernmaterialien für Ihren Betrieb erstellen zu können. Denn so schwer ist das gar nicht. Außerdem möchten wir mit unseren Mitgliedsbetrieben zusammen Lernangebote entwickeln.

Lernangebote entwickeln

Wir reden nicht nur, sondern werden auch aktiv: Die Mitarbeiter des Projektes, zu denen auch ein Medienpädagoge und ein Ausbildungscoach gehören, entwickeln digitale Lernangebote für interessierte Mitgliedsbetriebe. Dafür brauchen wir allerdings motivierte Betriebe an unserer Seite, um die Lernangebote praxisrelevant und praxisnah zu gestalten. Je nachdem, welche Inhalte vermittelt werden sollen, benötigen wir zum Beispiel Ihre Unterstützung, wenn wir Werkzeuge fotografieren oder Arbeitsprozesse aufnehmen wollen. Sobald die digitalen Lernangebote erstellt sind, können interessierte Betriebe darauf zugreifen. So muss nicht jeder Betrieb alles selbst machen, sondern alle können voneinander profitieren.

„Volle Auftragsbücher – keine Zeit!“

Und jetzt sollen Sie sich auch noch der Digitalisierung der Berufsausbildung Ihrer Auszubildenden widmen? Das ist viel verlangt, zahlt sich aber aus. Uns ist vollkommen bewusst, dass viele Handwerksbetriebe ausgelastet sind. Genau darum geht es. Unser Projekt soll Ihnen Zeit verschaffen. Dafür sind digitale Medien da: Sie sollen eben nicht nur Spaß machen, sondern einen echten Nutzen generieren: Digitale Lernformate können zum Beispiel Ihre Ausbilder entlasten und ihnen dabei helfen, sich auf die Vermittlung komplexerer Lerninhalte zu fokussieren. Gut ausgebildete Lehrlinge werden zu gut ausgebildeten Fachkräften – und davon profitieren Sie am meisten. Nicht zuletzt hilft Ihnen eine moderne Ausbildung, die begehrte digitalaffine Zielgruppe für sich zu gewinnen, wenn Sie auf der Suche nach geeigneten Bewerbern sind.

Hier setzen wir an

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Digitale Lernmedien

Wissen kann auf vielfältige Weise vermittelt werden. Um Werkzeugarten zu erlernen, kann der Azubi zum Beispiel ein Lehrbuch zur Hand nehmen – oder sein Ausbilder nimmt sich die Zeit, alle Werkzeuge mit ihm durchzugehen. Die Lehrbuch-Variante ist nicht immer die spannendste. Und für Ausbilder ist es auch kein Zuckerschlecken, wenn Jugendliche in die Lehre kommen und die einfachsten Werkzeuge noch nicht kennen. Eine Alternative ist zum Beispiel ein interaktives Onlinequiz, das dem Azubi vermittelt: Welche Werkzeuge gibt es? Wie sehen sie aus? Wie heißen sie – auf Deutsch und auf Englisch, denn letzteres ist für die Berufsschule wichtig. Und natürlich: Welche Funktion haben sie? Ein weiteres Beispiel: Soll die Fertigung eines einfachen Werkstücks erlernt werden, kann ein animiertes Video zum Einsatz kommen. Die digitale Welt eröffnet Handwerksbetrieben zahlreiche Möglichkeiten, um die Berufsausbildung effektiv und abwechslungsreich zu gestalten. Sie ersetzt dabei aber weder den Ausbilder noch die Werkstatt!

Digitale Ausbildungsprozesse

Neben digitalen Lernmedien gibt es auch praktische digitale Tools, die Betriebe und Auszubildende bei der Ausbildungsorganisation unterstützen. Ein Beispiel ist das digitale Berichtsheft. Es hilft dabei, den Überblick über den aktuellen Ausbildungsstand zu behalten. Das digitale Berichtsheft kann am Laptop, Smartphone und Tablet zeitlich und örtlich unabhängig genutzt werden und bietet Ihnen wie gewohnt die Möglichkeit, Tages- oder Wochenberichte zu verfassen. Außerdem zeigt es durch die Verknüpfung mit dem Ausbildungsrahmenplan den aktuellen Lernfortschritt des Auszubildenden an. Der Auszubildende kann zusätzlich Dateien, wie zum Beispiel Zeichnungen hochladen. Wenn Sie Interesse haben, sprechen Sie uns gerne an. Wir helfen Ihnen auch bei der Einführug. Und wir beraten Sie gerne zu weiteren prozessoptimierenden Tools.

Neue Formen der Lernortkooperation

Das Projekt regt den Austausch zwischen Lernorten weiter an und stärkt die Zusammenarbeit. Wir organisieren für Sie pro Jahr zwei Kooperationsprojekte mit allen Ausbildungsbeteiligten: Azubis, Betriebe, Berufsbildungsstätten und Berufsschulen. Die Lernortkooperationen helfen uns auch dabei,  den Bedarf an digitalen Lernangeboten zu erfahren und basierend darauf weitere Lernangebote zu entwickeln. Die Lern-und Kommunikationsplattform ILIAS soll künftig den kontinuierlichen Austausch und die Zusammenarbeit aller Ausbildungsakteure vereinfachen. Hier können Sie Lücken aufzeigen, Wissen austauschen und Projekte abstimmen. Auf der Plattform stellen wir Ihnen auch die fertigen Lernangebote zur Verfügung. Auf diese Weise werden langfristig die Ausbildungsqualität sowie die Fachkräfteentwicklung und -bindung verbessert.

Alle Ansprechpartner im Projekt Ausbildung 4.0

 Nadine Grün

Nadine Grün

Projektleitung „Ausbildung 4.0 – digital vernetzt!“

Telefon: 0451 1506-151
Mobil: 0173 5426994
ngruen@hwk-luebeck.de

 Heinar Bernt

Heinar Bernt

Projektmitarbeiter Medien Pädagoge „Ausbildung 4.0 – digital vernetzt!“

Telefon: 0451 1506-152
Mobil: 0159 04655592
hbernt@hwk-luebeck.de

 Corinna Prus

Corinna Prus

Projektmitarbeiterin Ausbildungscoach „Ausbildung 4.0 – digital vernetzt!“

Telefon: 0451 1506-153
Mobil: 0159 04655591
cprus@hwk-luebeck.de

 Marion Mathias

Marion Mathias

Projektassistenz „Ausbildung 4.0 – digital vernetzt!“

Telefon: 0451 1506-157
Fax: 0451 1506-252
mmathias@hwk-luebeck.de