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Feste Fehmarnbeltquerung

© Femern A/S

Das dänische Parlament hat 2015 den Bau einer Festen Fehmarnbeltquerung mitsamt einer dänischen Schienen- und Straßenanbindung bewilligt. Der deutsche Planfeststellungsbeschluss erfolgte Ende Januar 2019. Gegen diesen Beschluss sind acht Klagen beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig erhoben worden. Die mündlichen Verhandlungen sind für Herbst 2020 angesetzt. Folgende Zuschläge wurden erteilt:

Bau des Tunnels und der Tunnelfabrik

Konsortialführer: Vinci Construction Grans Projets S.A.S. (Frankreich)
Aus Deutschland: Wayss & Freytag Ingenieurbau AG, Max Bögl Stiftung & Co. KG

Bau von Portalbauten und Rampen

Konsortialführer: Per Aarsleff A/S (Dänemark)
Aus Deutschland: Wayss & Freytag Ingenieurbau AG, Max Bögl Stiftung & Co. KG

Aushub des Tunnelgrabens und Landgewinnung

Konsortialführer: Boskalis International B.V. (Niederlande)
Aus Deutschland: Hochtief Solutions AG, Ed. Züblin AG

Die Unteraufträge werden von den Bauunternehmen vergeben werden, die den Zuschlag für den Bau der Querung erhalten haben.

Das Konsortium Fehmarn Belt Contractors (FBC) wird ab Sommer 2020 den neuen Arbeitshafen auf Lolland bauen. Der Arbeitshafen soll bis Ende 2021 fertiggestellt sein.

Femern A/S aktiviert die Verträge mit dem Baukonsortium Femern Link Contractors (FLC) mit Wirkung zum 1. Januar 2021. Dann kann mit den Arbeiten an der Tunnelelementfabrik sowie den Portal- und Rampenanlagen auf dänischer Seite in Rødbyhavn begonnen werden.

Mit einer Eröffnung des Tunnels wird Mitte 2029 gerechnet.

Fehmarn Link Business Konferenz

Lalandia, Rødby, Dänemark, 29. Oktober 2020

Englischsprachige Konferenz zum aktuellen Stand des Baus der Festen Fehmarnbeltquerung mit Möglichkeiten, mit Vertretern der Baukonsortien, die den Zuschlag zum Bau erhalten haben, in direkten Kontakt zu treten.

Weitere Info

Fehmarnbelt-Ausbildungsbüro

Das bei der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer Lübeck angesiedelte Fehrmarnbelt-Ausbildungsbüro unterstützt junge Menschen aus Dänemark bei der Suche nach einem Praktikums- oder Ausbildungsplatz in Lübeck und Ostholstein. An dem Projekt sind auch die Jobcenter von Lolland, Guldborgsund und die Arbeitsagentur Lübeck beteiligt, die zusätzlich dänischen Fachkräften bei der Suche nach Arbeitsplätzen in Deutschland helfen.

Projektkoordinatorin bei der Handwerkskammer Lübeck:

Vera Kannegießer, Tel.: 0451 1506-265, vkannegiesser@hwk-luebeck.de, Fehmarnbelt-Ausbildungsbüro

Rund um den Bau