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Was tun bei einer Unternehmenskrise?

Unternehmerisches Handeln bringt auch Risiken mit sich, insbesondere in wirtschaftlich turbulenten Zeiten. Unsere Betriebsberater helfen Ihnen eine kritische Situation zu erkennen und erste Maßnahmen zu ergreifen.


Immer länger währende Zahlungsfristen oder Forderungsausfälle und somit fehlende Liquidität, rückläufige Nachfrage und stetig steigende Kosten können für ein Unternehmen sehr schnell existenzbedrohende Ausmaße annehmen. Ob junge Unternehmen in der Aufbauphase oder lang bestehende Betriebe, niemand ist vor Unternehmenskrisen gefeit.

Die meisten Krisen entstehen jedoch nicht von heute auf morgen. Daher ist es unerlässlich, dass der Unternehmer die Signale frühzeitig erkennt und zügig Maßnahmen einleitet. Je nach Umfang, Komplexität und Stadium einer Unternehmenskrise kann es dabei hilfreich sein, einen freien Unternehmensberater hinzuzuziehen, der sich einen intensiven Einblick in die betrieblichen Abläufe verschafft und eine Fortführungsprognose für den Betrieb erstellt. Auch eine weitere Begleitung bei der Umsetzung von Maßnahmen ist möglich.

Beratungszuschuss

Über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) kann in solchen Fällen ein Beratungszuschuss für "Unternehmen in Schwierigkeiten" beantragt werden. Dieser Beträgt derzeit 90 Prozent  der Beratungskosten für einen freiberuflichen Unternehmensberater bis zu einer Höchszgrenze von 3.000 Euro. Vor Antragstellung ist ein Gepräch mit Ihrem Betriebsberater vor Ort als Regionalpartner verpflichtend.

Weitere Informationen zur BAFA-Förderung:

Internetseite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle