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Coronavirus: Aktuelle Informationen

Auf dieser Seite bündeln wir die wichtigsten und aktuellsten Informationen für Handwerksbetriebe über die Coronakrise.

31. März: Plattform zum Austausch von Personalkapazitäten

Im Zuge der Corona-Pandemie beantragen viele Betriebe in Schleswig-Holstein Kurzarbeitergeld, um diese schwierige Zeit überbrücken zu können. Auf der anderen Seite stehen Unternehmen, die aktuell händeringend Arbeitskräfte suchen, um durch ihre Tätigkeit die grundlegende Versorgung der Bevölkerung aufrechtzuerhalten. Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung und Weiterbildung Schleswig-Holstein (KoFW) hat nun ein Portal freigeschaltet, um beide Parteien zusammenzubringen.

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27. März: Antrag zur Stundung der Sozialversicherungsbeiträge für April

Grundsätzlich können Betriebe bei ihren Einzugsstellen (gesetzlichen Krankenkassen) die Stundung der Sozialversicherungsbeiträge unter Hinweis auf Liquiditätsengpässe durch die Coronakrise beantragen. Der Antrag muss an alle Krankenkassen gerichtet werden, bei denen die Mitarbeiter versichert sind. Sind Beschäftigte bei verschiedenen Krankenkassen versichert, muss der Stundungsantrag bei jeder Krankenkasse separat gestellt werden. Der Nachweis muss der Einzugsstelle spätestens am zweiten Arbeitstag vor Fälligkeit der Beiträge vorliegen, also um 0:00 Uhr des fünftletzten Bankarbeitstages eines Monats. Das heißt für Unternehmen: Sie müssen die Nachweise spätestens im Laufe des Vortags übermitteln. Ergänzend weisen wir darauf hin, dass der Antrag auf eine Stundung von Unfallversicherungsbeiträgen an die jeweilige Berufsgenossenschaft zu stellen ist. Die vorrangige Beantragung von Kurzarbeit beziehungsweise Fördermitteln ist nicht zwingende Voraussetzung für die Beantragung einer Beitragsstundung.

Musterformular: Stundung der Sozialversicherungsbeiträge (276,4 KB)

Musterformular: Stundung der Sozialversicherungsbeiträge (14,3 KB)

FAQ: Vereinfachtes Stundungsverfahren (41 KB)

26. März: Soforthilfe-Programm in Schleswig-Holstein - Anträge online

Seit dem 26. März 2020 können Zuschüsse aus dem Soforthilfe-Programm bei der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) beantragt werden. Die Corona-Soforthilfe soll kleinere Gewerbetriebe und Selbständige rasch und unbürokratisch finanziell unterstützen, die durch die Corona-Pandemie in eine akute existenzbedrohende wirtschaftliche Lage und in Liquiditätsengpässe geraten sind.

Weitere Infos & Antragsformular

23. März: Neue Verordnung in Schleswig-Holstein - Welche Betriebe dürfen ihrer Tätigkeit weiter nachgehen?

Bund und Länder haben sich am 22. März in einem Beschluss auf weitere Regelungen im Kampf gegen Corona geeinigt. Den Beschluss hat die Landesregierung Schleswig-Holstein am 23. März 2020 umgesetzt. Die Landesverordnung vom 23. März 2020 über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus regelt unter anderem, welche Dienstleistungen oder Handwerker ihrer Tätigkeit nicht mehr nachgehen können. Diese Verordnung gilt bis einschließlich 19. April 2020.

Liste der erlaubten Verkaufsstellen sowie Dienstleistungs- und Handwerkstätigkeiten

Das Gesundheitsministerium SH stellt auf den Internetseiten der Landesregierung eine sogenannte Positivliste mit den erlaubten Verkaufsstellen sowie Dienstleistungen- und Handwerkstätigkeiten ein. Diese Positivliste kann sich verändern.

Achtung: Bei der Auflistung handelt es sich nicht um eine abschließende Liste, sondern es sind vor allem Tätigkeiten aufgenommen worden, bei denen es Klarstellungsbedarf gab. Auch wenn Dienstleister und Handwerker nicht in dieser Liste genannt werden, können sie generell weiter ihrer Tätigkeit nachgehen, wenn die Grundsätze in den folgenden Abschnitten befolgt sind.

Grundsatz: Welche Betriebe dürfen ihrer Tätigkeit nachgehen?

Grundsätzlich können Dienstleister und Handwerker ihrer Tätigkeit nachgehen, sofern ein enger persönlicher Kontakt zum Kunden ausgeschlossen ist. Bei eher sachbezogenen Leistungen (zum Beispiel Dachdecker, Installateur oder Schornsteinfeger) ist der Abstand zum Kunden von circa zwei Metern unproblematisch einhaltbar. Der Dienstleister beziehungsweise der Handwerker nehmen die Tätigkeit ohne die Zuarbeit des Kunden wahr. Diese Tätigkeiten sind erlaubt.

Bei eher personenbezogenen Leistungen (zum Beispiel Nagel-, Kosmetik-, Tattoo-Studios, Fußpflege oder Friseure) ist der Kundenkontakt unmittelbar und auch notwendig für die Verrichtung der Tätigkeit. Diese Betriebe müssen ihre Tätigkeit einstellen.

Ausnahme für die Gesundheitsberufe

Die Tätigkeiten des Gesundheitshandwerkes sind trotz enger persönlichen Nähe erlaubt (zum Beispiel Augenoptiker, Hörgeräteakustiker, Orthopädietechniker, Orthopädieschuhmacher und Zahntechniker).

Ladengeschäfte (Handwerkstätigkeit mit Verkaufsstelle)

Handwerksbetriebe, die neben ihrer Handwerkstätigkeit auch eine Verkaufsstelle haben (zum Beispiel Autohaus mit Werkstatt), dürfen auch ihre tätigkeitsbezogenen Produkte verkaufen. Zu den Produkten gehören auch Ersatzteile und Zubehör. Eine Übertragung von Infektionen scheidet eher aus, wenn die Betriebe die notwendigen Hygienestandards einhalten.

Hygienestandards

Bei den zugelassenen Verkaufsstellen, Tätigkeiten und Zusammenkünften ist die Einhaltung der notwendigen Hygienestandards, insbesondere der Empfehlungen des Robert Koch-Institutes, sicherzustellen. Die entsprechenden Hinweise des Robert-Koch-Institutes sind in geeigneter Form zu berücksichtigen.

Verbot und Beschränkung von Kontakten

Der Erlass vom 23. März 2020 zum Verbot und zur Beschränkung von Kontakten in besonderen öffentlichen Bereichen regelt, dass die Kreise und kreisfreien Städte dies durch Allgemeinverfügung umsetzen. Alle Kreise und kreisfreien Städte in Schleswig-Holstein haben dies bereits umgesetzt. Die Allgemeinverfügungen gelten bis einschließlich 19. April 2020. Inhaltlich gilt bei allen Folgendes:

  • Alle öffentlichen Veranstaltungen sind untersagt. Nicht unter den Veranstaltungsbegriff fällt die Teilnahme am öffentlichen Personennahverkehr oder der Aufenthalt an einer Arbeitsstätte. Dabei sind die Kontakte zu anderen Personen auf ein absolut notwendiges Minimum zu reduzieren und, wo immer möglich, ein Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten.
  • Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Dabei sind die Kontakte zu anderen Personen auf ein absolut notwendiges Minimum zu reduzieren und, wo immer möglich, ein Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten.

Verordnungen und Erlasse in Schleswig-Holstein

Umgang mit SARS-CoV-2

Bekanntmachungen der Kreise und kreisfreien Städte

23. März: Schutz vor Ansteckung mit dem Corona-Virus auf Baustellen

Auf Baustellen arbeiten häufig viele Beschäftigte unterschiedlicher Unternehmen und Gewerke eng zusammen. Das birgt ein erhöhtes Risiko, auch für gegenseitige Ansteckung mit dem Corona-Virus. Sowohl Bauherrn als auch Arbeitgeber sind verpflichtet, Maßnahmen der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten auf Baustellen zu treffen. In die Festlegung der Schutzmaßnahmen sind auch Einflüsse aus der Arbeitsumgebung und aus sonstigen Arbeitsbedingungen einzubeziehen. Das Gesundheitsministerium Schleswig-Holstein hat nun über eine Reihe an (Sofort-) Maßnahmen informiert, um das Infektionsrisiko auf Baustellen zu verringern.

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20. März: Landesregierung spannt Schutzschirm

Zeitnahe und unbürokratische Hilfen für Freiberufler, Selbständige, Kulturschaffende und Unternehmen – die Landesregierung hat am 20. März 2020 einen umfangreichen Schutzschirm zur Abmilderung wirtschaftlicher Folgen der Corona-Pandemie gespannt.

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Statement Handwerkskammer Lübeck

 

20. März: Pendlerbescheinigung

Die Handwerkskammer Lübeck hat eine Pendlerbescheinigung für Handwerksbetriebe entworfen. Wir empfehlen: Passen Sie die Bescheinigung an und händigen Sie die Bescheinigung Ihren Mitarbeitern aus.

Pendlerbescheinigung für Handwerksbetriebe (9,1 KB)

Pendlerbescheinigung für Handwerksbetriebe (29,7 KB)


20. März: Bescheinigung für grenzüberschreitende Pendler

Um die Infektionsgefahren durch das Coronavirus einzudämmen, hat Deutschland vorübergehend auf der Grundlage von Art. 28 Schengener Kodex wieder Grenzkontrollen eingeführt. Die Kontrollen an den Binnengrenzen zu Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Dänemark gelten bis auf weiteres. Gewährleistet bleiben dabei der grenzüberschreitende Warenverkehr sowie der grenzüberschreitende Verkehr von Pendlern. Die Bundespolizei hat dafür eine bundeseinheitliche Berufspendlerbescheinigung zur Verfügung gestellt. Außerdem finden Sie auf der Webseite der Bundespolizeit Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema Grenzkontrollen.

Berufspendlerbescheinigung der Bundespolizei