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September 2019| Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG)

Der Bundesrat hat zwischenzeitlich einer Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) zugestimmt, über die wir Sie bereits im Juli vorab informiert haben.

Es handelt sich um eine Erleichterung für Betriebe, die zwischen 10 und 20 Mitarbeitern beschäftigen.

Bisher mussten Handwerksbetriebe einen betrieblichen Datenschutzbeauftragten bestellen, soweit sie in der Regel mindestens 10 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigten.

Diese Grenze ist jetzt auf 20 Personen erhöht worden.

Das heißt, wenn Sie weniger als 20 Personen beschäftigen, benötigen Sie zukünftig keinen Datenschutzbeauftragten (mehr).

Wenn Sie 20 oder mehr Personen beschäftigen, benötigen Sie einen Datenschutzbeauftragten, sofern sich mindestens 20 Mitarbeiter ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigen. Als automatisierte Verarbeitung gelten z.B. die Nutzung digitaler Kundendateien oder die Verwendung von Kundendaten auf einem Tablet-PC oder Smartphone.

Alle Informationen zu den geänderten Grenzwerten zur Bestellpflicht eines betrieblichen Datenschutzbeauftragten finden Sie hier. (61,9 KB)

Mit der Erhöhung der relevanten Personengrenze hat der Gesetzgeber auf die Kritik des Handwerks an der bestehenden Regelung reagiert. Infolge dieser Grenzwertanhebung verringert sich die Anzahl der Handwerksbetriebe, die einen Datenschutzbeauftragten bestellen müssen, deutlich.

Alles rund um das Thema DSGVO finden Sie auf unserer Homepage unter LINK

Ansprechpartner

Tel.: 0451 1506-195
Fax: 0451 1506-262
rechtsauskunft(at)hwk-luebeck.de 

Ulf Grünke (Abteilungsleiter)
Ines von Jagow
Nikoline Lafrenz