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Corona-Soforthilfen: Kammer berät Handwerksbetriebe

Lübeck, 26. März 2020 – Ab sofort ist die Antragstellung für die Mittel aus dem Corona-Soforthilfeprogramm möglich. Die Handwerkskammer ist auf nochmals verstärkte Nachfragen und den Beratungsbedarf der Mitgliedsbetriebe zu den Finanzhilfen vorbereitet.

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Die Antragsunterlagen sind in Schleswig-Holstein auf der Internetseite der Investitionsbank Schleswig-Holstein sowie der Handwerkskammer Lübeck unter www.hwk-luebeck.de/corona-schutzschirm abrufbar.  Das Beratungsteam der Handwerkskammer Lübeck ist unter der zentralen Nummer 0451 1506-0 erreichbar.

„Seit Ankündigung der Schutzschirme von Bund und Land hatten wir täglich Hunderte Nachfragen unserer Mitgliedsbetriebe. Daher sind wir froh, dass es nun endlich losgehen kann und die Betriebe die Zuschüsse beantragen können“, sagt Andreas Katschke, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Lübeck. Ein Team aus rund zwanzig Beratern kümmert sich um die Anfragen der Mitglieder und unterstützt diese dabei, Mittel aus dem Corona-Schutzschirm zu beantragen. Weitere aktuelle Beratungsschwerpunkte liegen in der Beantragung des Kurzarbeitergeldes, bei der Stundung von Steuern und Sozialabgaben sowie Auskünften zu den für Handwerksbetriebe relevanten Coronavirus-Präventionsmaßnahmen.

Das Soforthilfeprogramm sieht für Betriebe mit bis zu 5 Beschäftigten Zuschüsse von bis zu 9.000 Euro sowie für Betriebe bis zu 10 Beschäftigten von bis zu 15.000 Euro für jeweils drei Monate vor. „Diese Zuschüsse sind notwendig und sachgerecht“, sagt Andreas Katschke. Allerdings können Betriebe mit mehr als 10 Beschäftigten derzeit keine Zuschüsse beantragen, sondern nur auf Kreditprogramme und Bürgschaften zurückgreifen. Bei den Soforthilfen in Form von Zuschüssen ist daher eine deutliche Ausweitung des Kreises der Begünstigten erforderlich.

Die Verunsicherung der Betriebe ist weiterhin groß. Andreas Katschke: „Beim Handwerk, das in großen Teilen seiner Tätigkeit noch nachgehen darf, brechen Umsätze weg, werden Aufträge storniert oder für die kommenden Wochen nicht mehr erteilt. Die Kosten laufen jedoch beständig weiter. Mehr denn je liegen die beiden Hauptaufgaben der Handwerkskammer in der Beratung und Begleitung ihrer Mitgliedsbetriebe und in der Vertretung der Interessen der kleinen und mittelständischen Handwerksbetriebe gegenüber der Politik. Wir stehen in dieser Ausnahmesituation an der Seite unserer Mitgliedsbetriebe.“

Den Handwerksbetrieben empfiehlt Katschke, sich aufgrund des dynamischen Krisengeschehens mit täglich neuen Entwicklungen tagesaktuell auf der Internetseite der Handwerkskammer unter www.hwk-luebeck.de zu informieren. „Wir sind mit den zuständigen Behörden in ständigem Austausch und aktualisieren die Seite, sobald es für unsere Betriebe relevante Neuigkeiten gibt“, betont Katschke.

Kontakt

Anja Schomakers

Abteilungsleiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: 0451 1506-191
Fax: 0451 1506-180
aschomakers@hwk-luebeck.de

Andrea Scheffler

Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Onlinekommunikation, Kampagnenbeauftragte

Telefon: 0451 1506-181
Fax: 0451 1506-180
ascheffler@hwk-luebeck.de

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