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Elke Büdenbender besucht die Berufsbildungsstätte Travemünde

Lübeck, 13. September 2018 – Die Berufsbildungsstätte Travemünde der Handwerkskammer Lübeck erhielt am 11. September Besuch von Elke Büdenbender, der Frau des Bundespräsidenten.

Foto: Hwk Lübeck

In einem rund zweistündigen Rundgang verschaffte sie sich einen Überblick über die größte Bildungseinrichtung des Handwerks in Schleswig-Holstein und führte intensive Gespräche mit Lehrlingen und Ausbildungsmeistern. Zuvor  besuchte sie mit dem Präsidenten des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer, und Handwerkskammerpräsident Günther Stapelfeldt die Böbs-Werft in Travemünde.

Elke Büdenbender setzt sich bundesweit dafür ein, dass berufliche Bildung eine größere Wertschätzung und Anerkennung erfährt. „Die duale Ausbildung habe ich zu meinem Schwerpunktthema gemacht, da sie für mich das Rückgrat der Gesellschaft darstellt“, sagte Büdenbender bei ihrem Rundgang in der Berufsbildungsstätte. Bereits Anfang des Jahres übernahm sie mit ihrem Mann, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, die Schirmherrschaft der „Woche der beruflichen Bildung“. Ihr Engagement basiert auch auf den eigenen Erfahrungen mit ihrer Ausbildung. Die Juristin machte nach dem Realschulabschluss zunächst eine Lehre zur Industriekauffrau bei einer Maschinenbaufirma in Siegen. „Diese Zeit habe ich als sehr bereichernd empfunden. Nicht zuletzt deshalb, weil ich schnell lernen musste, selbständig zu sein“, so Elke Büdenbender.

ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer erklärte, welchen Mehrwert Jugendliche im Handwerk finden. „Das Handwerk bietet jungen Menschen Erfüllung. Denn zu sehen, was man mit seinen eigenen Händen schaffen kann, ist ein befriedigendes Gefühl, das zudem sehr stolz macht“, so Wollseifer. Er betonte zudem, dass das Handwerk mit seinen mehr als 130 Berufen auch eine hohe Durchlässigkeit biete. „Nach dem Gesellenbrief ist noch lange nicht Schluss. Vom Meister bis hin zum Studium reichen die beruflichen Optionen, die sich mit einer handwerklichen Ausbildung bieten.“ Gemeinsam mit Elke Büdenbender plädierte er dafür, hier verstärkt Aufklärungsarbeit zu leisten. „Die duale Ausbildung ist enorm vielfältig, durchlässig und definitiv keine Sackgasse“, erklärte Elke Büdenbender.

Günther Stapelfeldt, Präsident der Handwerkskammer Lübeck, stellte die Besonderheiten der Berufsbildungsstätte Travemünde vor. „Sie finden hier das gesamte Spektrum der Aus- und Weiterbildung im Handwerk unter einem Dach“, so Stapelfeldt. Es reiche von der Berufsorientierung über die Lehrgänge der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung bis zur Meisterprüfung. Stapelfeldt verwies außerdem auf die Besonderheit, dass die Handwerkskammer Lübeck Trägerin von sechs Landesberufsschulen ist, die mit weit über 1.000 Schülern ebenfalls in der Berufsbildungsstätte untergebracht sind. Das, so Stapelfeldt weiter, ermögliche eine beispielhafte Kooperation zwischen Berufsbildungsstätte und Landesberufsschulen, die so genannte Lernortkooperation nach dem „Travemünder Modell“. „Vereinfacht ausgedrückt heißt das, dass die Jugendlichen am Vormittag als Schüler etwas lernen, was sie am Nachmittag als Auszubildende praktisch in unseren Werkstätten üben und vertiefen können. Das spart Zeit, die wiederum für die Ausbildung im Betrieb zur Verfügung steht“, erklärte Stapelfeldt.

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