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DSGVO-Hinweise zur Auftragsdatenverarbeitung

Die seit dem 25. Mai 2018 geltenden datenschutzrechtlichen Änderungen lassen bei ihrer Umsetzung momentan einige Schwierigkeiten entstehen. Nicht jedes Problem ist jedoch auf den Normtext der Datenschutzgrundverordnung zurückzuführen, sondern hat seine Ursache in einer ausufernden Anwendung durch die Betroffenen, obwohl dies aus rechtlicher Sicht nicht notwendig ist.

So verhält es sich unter anderem bei der Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 DSGVO. Gegenstand einer Auftragsverarbeitung sind direkt die personenbezogenen Daten. Wenn Sie als Handwerksbetrieb von Ihrem Generalunternehmer jedoch die Daten von Kunden erhalten, um dort Ihren eigentlichen Auftrag durchzuführen, ist der Werkvertrag der wesentliche Vertragsgegenstand. Für die Übermittlung der Daten im Zuge dieser Werkvertragserfüllung ist eine Vereinbarung über die Auftragsdatenverarbeitung folglich nicht notwendig.

Hinweise und Erläuterungen finden Sie in dem neuen Praxis Datenschutz zur Auftragsverarbeitung vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), das Sie hier abrufen können.

Diese Mitteilung wollen wir auch zum Anlass nehmen, Sie noch einmal auf unsere Themenseite im Internet hinzuweisen, auf der wir seit Anfang des Jahres gewerkeübergreifend Informationen und Muster vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) bereit gestellt haben.

Auf unserer Website im grauen Kasten rechts finden Sie zudem Links zu weiterführenden Informationen, wie zum Beispiel zu sämtlichen Unterlagen des ZDH.