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Info-Newsletter 7 zur Corona-Pandemie

23. Juni 2020

In unserem letzten Newsletter haben wir Sie über das Konjunkturpaket der Bundesregierung vom 3. Juni informiert. Heute möchten wir noch einmal auf die befristete Senkung der Umsatzsteuersätze und den damit einhergehenden Handlungsbedarf für Handwerksbetriebe hinweisen. Zudem laufen in nächster Zeit mehrere Fristen ab, über die wir Sie informieren möchten.

Senkung der Umsatzsteuer: Handlungsbedarf für Betriebe
Die Bundesregierung hat im Rahmen ihres Corona-Konjunkturpakets eine befristete Senkung der Umsatzsteuersätze für das zweite Halbjahr 2020 beschlossen. Der Umsatzsteuerregelsatz soll von 19 Prozent auf 16 Prozent gesenkt werden, der ermäßigte Umsatzsteuersatz von 7 Prozent auf 5 Prozent. Die Änderungen treten zum 1. Juli 2020 in Kraft und gelten bis zum 31. Dezember 2020. Ziel dieser Maßnahme ist, die Kaufkraft der Bürgerinnen und Bürger zu stärken und dadurch die Wirtschaft zu beleben. Die vorgesehene Absenkung betrifft alle Handwerksbetriebe: Sie hat unter anderem Auswirkungen auf Angebote, Verträge, Gutscheine und Anzahlungen. Auf unserer Website finden Sie ein Merkblatt mit weiteren Informationen zum Thema.
Weitere Infos: www.hwk-luebeck.de/corona-finanzielle-hilfen

Kurzarbeitergeld: Am 30. Juni läuft die monatliche Frist zur Abrechnung für März ab
Betriebe, die ihren Mitarbeitern im März Kurzarbeitergeld ausgezahlt haben, müssen ihre Abrechnung bis zum 30. Juni bei der für sie zuständigen Agentur für Arbeit einreichen. Nach erfolgter Prüfung durch die Agentur für Arbeit wird das verauslagte Geld schnellstmöglich ausgezahlt. Für die Abrechnung sind zwei Formulare auszufüllen: die KUG-Abrechnungsliste sowie der Antrag auf Kurzarbeitergeld.
Weitere Infos: www.hwk-luebeck.de/corona-kurzarbeitergeld

Frist zur Aufrüstung von Kassen: Muster-Antrag auf Verlängerung
Für bargeldintensive Unternehmen gelten seit dem 1. Januar höhere Anforderungen an die Kassenführung. Allerdings wurde der Wirtschaft eine Übergangsfrist von neun Monaten bis zum 30. September eingeräumt. Der Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) hat für Handwerksbetriebe nun ein Muster für einen individuellen Antrag auf Verlängerung der Frist zur Aufrüstung der Kassen zur Verfügung gestellt.
Weitere Infos: https://bit.ly/2ZbADA7

Beschäftigung schwerbehinderter Menschen: Anzeige noch bis 30. Juni 2020 möglich
Im März 2020 haben die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Integrations- und Inklusionsämter bekanntgegeben, dass die Frist zur Anzeige der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen und zur Zahlung der Ausgleichsabgabe bis zum 30. Juni 2020 verlängert wird. Normalerweise müssen Unternehmen mit durchschnittlich mindestens 20 Arbeitsplätzen bis 31. März jeden Jahres der BA ihre Beschäftigungsdaten anzeigen beziehungsweise bei Nichterreichen der Beschäftigungsquote die Ausgleichsabgabe an die Integrations- und Inklusionsämtern zahlen. Hinweis: Die verspätete Anzeige stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Für rückständige Beträge erheben die Integrations- und Inklusionsämter ab dem 1. Juli 2020 zudem Säumniszuschläge.
Weitere Infos: https://bit.ly/3dkRi9m

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