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Coronavirus: Finanzielle Hilfsmaßnahmen

Bundes- und Landesregierung haben umfassende Hilfsmaßnahmen für Betriebe beschlossen, die von den wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus betroffen sind. Hier erhalten Sie einen Überblick über die Maßnahmen und weiterführende Informationsquellen.

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Finanzhilfen für den Teil-Lockdown im November 2020: „Erweiterte Corona-Hilfen des Bundes“

Corona-Überbrückungshilfe (Phase 1 bis 3)

Hintergrundinfos

Die Überbrückungshilfe ist Teil des Konjunkturpakets der Bundesregierung von Juni 2020. Für das Programm wurden 25 Milliarden Euro bereitgestellt. Nachdem die Überbrückungshilfe ursprünglich auf den Förderzeitraum Juni bis August 2020 beschränkt war, wurde sie inzwischen auf die Monate September bis Dezember 2020 ausgeweitet sowie die Zugangskriterien etwas gelockert.

Die Überbrückungshilfe richtet sich an von der Corona-Krise betroffene Betriebe mit bis zu 249 Mitarbeitern und maximal 50 Millionen Euro Umsatz beziehungsweise einer Bilanzsumme von 43 Millionen Euro, die aufgrund erheblicher Umsatzeinbrüche ihre Fixkosten nicht aufbringen können. Auch Soloselbständige sind antragsberechtigt. Gefördert werden laufende Fixkosten wie zum Beispiel Mieten, Pachten, Zinsaufwendungen, Grundsteuern oder Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, Reinigung und Hygienemaßnahmen.

Phase 1 der Überbrückungshilfe (Förderzeitraum Juni bis August 2020)

Fördervoraussetzung ist, dass die Betriebe im April und Mai 2020 zusammengenommen einen Umsatzeinbruch um mindestens 60 Prozent gegenüber den entsprechenden Vorjahresmonaten erlitten haben. Betriebe können für die Monate Juni bis August maximal 150.000 Euro erhalten. Betriebe mit bis zu fünf Beschäftigten bekommen höchstens 9.000 Euro, Betriebe mit bis zu zehn Beschäftigten höchstens 15.000 Euro. Die Zuschusshöhe ist abhängig vom Umsatzrückgang. Bei einem Umsatzrückgang im Bewilligungsmonat von mindestens 40 Prozent zahlt der Bund bis zu 40 Prozent der monatlichen Fixkosten. Bei Umsatzeinbußen von mehr als 50 Prozent aber weniger als 70 Prozent gibt es 50 Prozent der fixen Betriebskosten vom Staat. Bei Umsatzeinbußen von mehr als 70 Prozent werden 80 Prozent der fixen Betriebskosten vom Staat erstattet.

Wichtig: Anträge für die 1. Phase der Überbrückungshilfe konnten nur bis zum 9. Oktober 2020 gestellt werden. Es ist nicht möglich, nach dem 9. Oktober 2020 rückwirkend einen Antrag für die 1. Phase zu stellen.

Phase 2 der Überbrückungshilfe (Förderzeitraum September bis Dezember 2020)

Zuschüsse im Rahmen der zweiten Phase der Überbrückungshilfe werden für den Förderzeitraum September bis Dezember 2020 gezahlt. Fördervoraussetzung ist, dass die Betriebe einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet haben. Der Zeitraum, für den Umsatzeinbrüche nachzuweisen sind, ist somit nicht identisch mit dem Zeitraum, für den die Zuschüsse gezahlt werden. Je nach Höhe der Fixkosten können Betriebe bis zu 200.000 Euro an Förderung bekommen. Die genaue Zuschusshöhe ist weiterhin abhängig vom Umsatzrückgang. Bei einem Umsatzrückgang im Bewilligungsmonat von mindestens 30 Prozent zahlt der Bund bis zu 40 Prozent der monatlichen Fixkosten. Bei Umsatzeinbußen von mindestens 40 Prozent aber weniger als 70 Prozent sind es 60 Prozent der Fixkosten. Bei Umsatzeinbrüchen von mehr als 70 Prozent werden 90 Prozent der fixen Betriebskosten vom Staat erstattet.

Antragstellung: Überbrückungshilfe, Phase 2

Die Antragstellung im Rahmen der 2. Phase der Überbrückungshilfe ist seit dem 21. Oktober 2020 möglich. Die Antragsfrist ist bis zum 31. Januar 2021 verlängert worden. Die Überbrückungshilfe kann nur über Steuerberater, Wirtschafts- und Buchprüfer beantragt werden. Betroffenen Betrieben ist daher zu empfehlen, sich hierzu rasch mit ihren Steuerberatern in Verbindung zu setzen oder einen Steuerberater zu suchen. Um den als Fördervoraussetzung definierten Umsatzrückgang glaubhaft zu machen und eine Prognose der betrieblichen Fixkosten abgeben zu können, ist eine gute Vorbereitung und ein rechtzeitiges Beratungsgespräch sehr wichtig.

Phase 3 der Überbrückungshilfe (Förderzeitraum Januar bis Juni 2021, in Ausnahmefällen auch November/Dezember 2020)

Da in vielen Wirtschaftszweigen weiter mit Corona-bedingten Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit zu rechnen ist, hat die Bundesregierung eine Verlängerung der Überbrückungshilfe angekündigt. Die dritte Phase der Überbrückungshilfe wird grundsätzlich von Januar bis Juni 2021 laufen. Abweichend hiervon wird es im Rahmen der Überbrückungshilfe III auch eine Fördermöglichkeit für Betriebe geben, die in den Monaten November und Dezember 2020 im Vergleich zu den jeweiligen Vorjahresmonaten einen Umsatzeinbruch von mindestens 40 Prozent erlitten haben und keinen Zugang zur Novemberhilfe und/oder Dezemberhilfe hatten. Darüber hinaus soll die Situation von Soloselbstständigen besonders berücksichtigt werden. Diese können ab Januar 2021 als „Neustarthilfe“ einen einmaligen Zuschuss von bis zu 5.000 Euro als Betriebskostenpauschale erhalten.

Anträge im Rahmen der dritten Phase der Überbrückungshilfe können voraussichtlich ab Januar 2021 gestellt werden. Sobald weitere Details bekannt sind, werden wir Sie hier informieren.

Corona-Novemberhilfe

Die Novemberhilfe des Bundes unterstützt Betriebe und Soloselbstständige, deren wirtschaftliche Tätigkeit vom Corona-bedingten Lockdown im November 2020 betroffen ist.

Antragsberechtigte:

  • Direkt Betroffene: Betriebe und Soloselbstständige, die infolge der auf Grundlage des Bund-Länder-Beschlusses vom 28. Oktober 2020 erlassenen Landesverordnung den Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Neben dem Kosmetikgewerbe gelten auch Gastronomiebetriebe (Gaststätten im Sinne von §1 Absatz 1 Gaststättengesetz) als direkt betroffen. Unter die Gastronomiebetriebe fallen damit auch die Gastronomiebereiche der Lebensmittelhandwerke.
  • Indirekt Betroffene: Betriebe und Soloselbstständige, die nachweislich und regelmäßig mindestens 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den oben genannten Maßnahmen betroffenen Betrieben/Unternehmen erzielen
  • Über Dritte Betroffene: Betriebe und Soloselbstständi.ge, die regelmäßig mindestens 80 Prozent ihrer Umsätze durch Lieferungen und Leistungen im Auftrag direkt von den Maßnahmen Betroffener über Dritte erzielen (Beispiel: Tischler oder Caterer, die über eine zwischengeschaltete Veranstaltungsagentur eine Messe beliefern). Diese Antragsteller müssen zweifelsfrei nachweisen, dass sie wegen der Schließungsverordnung des Landes einen Umsatzeinbruch von mehr als 80 Prozent gegenüber dem Vergleichsumsatz erleiden.

Zuschusshöhe:

Die Höhe der Novemberhilfe beträgt 75 Prozent des Vergleichsumsatzes und wird an-teilig für jeden Tag im November 2020 berechnet, an dem ein Unternehmen tatsächlich vom Corona-bedingten Lockdown direkt, indirekt oder über Dritte betroffen war (Leistungszeitraum).

Als Vergleichsumsatz wird grundsätzlich der Netto-Umsatz im November 2019 berücksichtigt. Kleinunternehmer nach § 19 USTG, die von der Umsatzsteuer befreit sind, nutzen die Bruttoumsätze. Soloselbstständige haben ein Wahlrecht und können alternativ den durchschnittlichen Netto-Monatsumsatz im Jahr 2019 zugrunde legen. Betriebe und Soloselbstständige, die nach dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, können den Netto-Monatsumsatz im Oktober 2020 oder den monatlichen Netto-Durchschnittsumsatz seit Gründung wählen.

Im November 2020 erzielte Umsätze bleiben unberücksichtigt, sofern sie 25 Prozent des Vergleichsumsatzes nicht übersteigen. Während des Leistungszeitraums erzielte Umsätze, die über 25 Prozent des Vergleichsumsatzes hinausgehen, werden vollständig auf die Novemberhilfe angerechnet.

Zeitraum, für den die Hilfe gezahlt wird:

Die Novemberhilfe ist auf die Dauer des Corona-bedingten Teil-Lockdowns im November 2020 begrenzt. Die Betroffenheit beginnt frühestens am 2. November 2020 und endet, wenn die ihr zugrunde liegende Schließungsverordnung außer Kraft gesetzt oder aufgehoben wird.

Antragstellung und Auszahlung:

Anträge können ab sofort bis zum 31. Januar 2021 gestellt werden.

  • Betriebe stellen den Antrag über einen prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigter Buchprüfer oder Rechtsanwalt).
  • Soloselbstständige, die bislang keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben, können Novemberhilfe bis zu einem Höchstbetrag von 5.000 Euro mit einem Direktantrag im eigenen Namen ohne Einbeziehung eines prüfenden Dritten beantragen. Voraussetzung für den direkten Zugang zum Antragsportal ist ein Elster-Zertifikat. Informationen zur Erstellung eines Benutzerkontos für Elster und zur Zertifikatsdatei finden Sie auf der Website von Elster. Für die (erstmalige) Nutzung des Elster-Portals ist die Beantragung des Elster-Zertifikats erforderlich; die Übersendung der Aktivierungsdaten kann einige Tage dauern. Es ist für Soloselbständige, die den Antrag ohne Steuerberater stellen wollen und noch keinen Elster-Zugang haben, daher empfehlenswert, das Elster-Zertifikat schnellstmöglich zu beantragen.

Die Auszahlung erfolgt ab Ende November zunächst in Form von Abschlagszahlungen in Höhe von bis zu 50 Prozent der beantragten Novemberhilfe, höchstens jedoch bis zu 10.000 Euro pro Antragsteller. Soloselbstständige, die einen Direktantrag gestellt haben, erhalten die Abschlagzahlung bereits in Höhe der beantragten Novemberhilfe von maximal 5.000 Euro. Das Verfahren der regulären Auszahlung der Novemberhilfe wird parallel vorbereitet, damit es unmittelbar im Anschluss an die Abschlagszahlungen gestartet werden kann.

Corona-Dezemberhilfe

Zur Unterstützung von Betrieben und Soloselbstständigen, deren wirtschaftliche Tätigkeit von der Verlängerung des Corona-bedingten Lockdowns im Dezember 2020 betroffen ist, wird die Bundesregierung ebenfalls Hilfen in Form von Zuschüssen zahlen. Die Förderbedingungen und die Antragswege sollen denjenigen der Corona-Novemberhilfe entsprechen. Für die Dezemberhilfe wird jedoch eine separate Antragstellung erforderlich sein. Derzeit ist noch nicht bekannt, ab wann Anträge gestellt werden können. Sobald uns weitere Einzelheiten vorliegen, werden wir Sie hier informieren.

Förderung der dualen Ausbildung – Richtlinie des Landes Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein ist am 10. August eine eigene Förderrichtlinie in Kraft getreten, mit der Ausbildungsbetriebe bei der Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie unterstützt werden sollen. Ab sofort können Unternehmen eine einmalige Förderung in Höhe von 2.000 Euro erhalten, wenn sie zusätzlich junge Menschen aufnehmen, die aufgrund der Corona-Pandemie ihren Ausbildungsplatz verloren haben. Damit möchte das Land  Firmen unterstützen, die nicht von den Ausbildungsprämien des Bundes profitieren können (siehe auch Abschnitt Ausbildungsprämien).

Mit der Förderung will das Land eine Förderlücke des Bundesprogramms schließen. Förderberechtigt waren im Bundesprogramm nur Unternehmen bis 249 Mitarbeiter. Das Landesprogramm richtet sich an Betriebe mit bis zu 400 Mitarbeitern. Darüber hinaus wird die Landesförderung sofort und nicht erst nach erfolgreichem Abschluss der Probezeit ausgezahlt.

Förderung beantragen

Einzelheiten zu Fördermöglichkeiten und Voraussetzungen des Förderprogramms finden Sie auf der Webseite des Landes Schleswig-Holstein. Bitte nutzen Sie ausschließlich das dort hinterlegte Antragsformular. Zusätzlich benötigen Sie eine „Bestätigung der zuständige Stelle bezüglich der Zusätzlichkeit des Ausbildungsplatzes“. Diese Bescheinigung erhalten Sie als Mitgliedsbetrieb von der Handwerkskammer Lübeck. Bitte senden Sie dafür das ausgefüllte Formular an folgenden Email-Adresse: Ausbildungsplaetze-sichern(at)hwk-luebeck.de. Alternativ können Sie das Formular auch auf dem Postweg an uns senden: Handwerkskammer Lübeck, Abt. Lehrlingsrolle, Breite Straße 10/12, 23552 Lübeck. Sie erhalten dann umgehend die Bescheinigung.

Ausbildungsprämien

Die Coronakrise soll nicht zu einer Krise für die berufliche Zukunft junger Menschen werden. Daher unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung ausbildende Betriebe mit dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“. Ab sofort können Betriebe bei der für ihren Betrieb zuständigen Agentur für Arbeit Ausbildungsprämien beantragen. Die Förderung ist nur für Betriebe bis zu einer Größe von maximal 249 Vollzeitbeschäftigten vorgesehen. Sie wird unter folgenden Voraussetzungen ausgezahlt:

Erhalt des Ausbildungsniveaus - Voraussetzung: erhebliche Betroffenheit durch die Coronakrise

Die Ausbildungsprämie fördert Betriebe, die in erheblichem Umfang von der Coronakrise betroffen sind und dennoch gleich viele Ausbildungsverträge für das Ausbildungsjahr 2020/2021 abschließen, wie im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019. Sie gilt also für alle Ausbildungsverhältnisse, die zwischen dem 1. August 2020 und 15. Februar 2021 beginnen. Der Ausbildungsvertrag kann bereits vor Inkrafttreten der Förderrichtlinie abgeschlossen worden sein. Die Prämie besteht aus einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro je Ausbildungsvertrag. Der Zuschuss wird nach der erfolgreich abgeschlossenen Probezeit ausgezahlt.

Um die Ausbildungsprämie zu erhalten, muss der Betrieb erheblich von der Corona-Krise betroffen sein. Dafür gelten folgende Kriterien: Die Beschäftigten haben in der ersten Jahreshälfte 2020 mindestens einen Monat in Kurzarbeit gearbeitet oder der Umsatz des Ausbildungsbetriebs ist im April und Mai 2020 im Vergleich zu April und Mai 2019 durchschnittlich um mindestens 60 Prozent eingebrochen. Wurde das Unternehmen nach April 2019 gegründet, gelten November und Dezember 2019 als Vergleichszeitraum.

Erhöhung des Ausbildungsniveaus (Ausbildungsprämie plus) - Voraussetzung: erhebliche Betroffenheit durch die Coronakrise

Alternativ gibt es die Ausbildungsprämie plus für zusätzliche Ausbildungsverträge. Sie fördert Betriebe, die ihre Ausbildungsleistung im Vergleich zu den drei Vorjahren erhöhen. In diesem Fall beträgt der Zuschuss einmalig 3.000 Euro pro zusätzlichem Ausbildungsvertrag. Hierunter fallen auch Betriebe, die trotz pandemiebedingter Einbußen in diesem Jahr erstmalig ausbilden. Der Zuschuss wird nach der erfolgreich abgeschlossenen Probezeit ausgezahlt.

Um die Ausbildungsprämie plus zu erhalten, muss der Betrieb erheblich von der Corona-Krise betroffen sein. Dafür gelten folgende Kriterien: Die Beschäftigten haben in der ersten Jahreshälfte 2020 mindestens einen Monat in Kurzarbeit gearbeitet oder der Umsatz des Ausbildungsbetriebs ist im April und Mai 2020 im Vergleich zu April und Mai 2019 durchschnittlich um mindestens 60 Prozent eingebrochen. Wurde das Unternehmen nach April 2019 gegründet, gelten November und Dezember 2019 als Vergleichszeitraum.

Vermeidung von Arbeitsausfällen trotz Kurzarbeit

Wenn Betriebe aufgrund der Corona-Krise Kurzarbeit anzeigen, aber einen Arbeitsausfall bei ihren Auszubildenden vermeiden, können sie einen Zuschuss in Höhe von 75 Prozent der Ausbildungsvergütung erhalten. Die Förderung wird für jeden Monat gezahlt, in dem der Betrieb einen Arbeitsausfall von mindestens 50 Prozent angezeigt hat. Der Zuschuss kann monatlich rückwirkend für die Zeit vom 1. August bis 31. Dezember 2020 beantragt werden.

Übernahme von Auszubildenden aus pandemiebedingt insolventen Betrieben

Betriebe, die Auszubildende aus einem Betrieb weiter ausbilden, der infolge der Corona-Krise insolvent ist, können die Übernahmeprämie für sogenannte “Insolvenzlehrlinge“ beantragen. Sie wird für Lehrlinge gewährt, die bis zum 31. Dezember 2020 übernommen werden. Der aufnehmende Betrieb erhält die Übernahmeprämie als einmaligen Zuschuss in Höhe von 3.000 Euro. Die Prämie wird nach der erfolgreich abgeschlossenen Probezeit ausgezahlt.

Temporäre Übernahme von Auszubildenden

Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU), überbetriebliche Berufsbildungsstätten oder andere etablierte Ausbildungsdienstleister, die Auszubildende temporär übernehmen, wenn der ursprüngliche Ausbildungsbetrieb vollständig oder zu wesentlichen Teilen pandemiebedingt von Schließungen oder erheblichen Einschränkungen betroffen ist. Die Prämie beträgt 4.000 Euro für jeden interimsweise übernommenen Auszubildenden. Die Auftrags- und Verbundausbildung muss mindestens sechs Monate dauern. Der ZDH informiert über weitere Voraussetzungen.

Infos der Bundesregierung

Eckpunktepapier (590,1 KB)

FAQs zur Ausbildungsprämie

Häufig gestellte Fragen (161,4 KB)

Ausbildungsprämien beantragen

Einzelheiten zu Fördermöglichkeiten und Voraussetzungen des Förderprogramms finden Sie auf der Webseite der Bundesagentur für Arbeit. Bitte nutzen Sie ausschließlich die dort hinterlegten Antragsformulare. Zusätzlich benötigen Sie eine „Bescheinigung der zuständigen Stelle“ über die Ausbildungsverhältnisse. Diese Bescheinigung erhalten Sie als Mitgliedsbetrieb von der Handwerkskammer Lübeck. Bitte senden Sie dafür das ausgefüllte Formular an folgenden Email-Adresse: Ausbildungsplaetze-sichern(at)hwk-luebeck.de. Alternativ können Sie das Formular auch auf dem Postweg an uns senden: Handwerkskammer Lübeck, Abt. Lehrlingsrolle, Breite Straße 10/12, 23552 Lübeck. Sie erhalten dann umgehend die Bescheinigung, die Sie bei der Agentur für Arbeit einreichen müssen.

Härtefallfonds Schleswig-Holstein

Die Landesregierung Schleswig-Holstein hat einen Härtefallfonds für Betriebe aufgelegt, die bis Ende 2020 durch die Corona-Krise weiterhin Liquiditätsengpässe aufgrund hoher Umsatzausfälle haben, aber die Kriterien für die Beantragung der Überbrückungshilfe-Zuschüsse nicht erfüllen. Voraussetzung für die Inanspruchnahme des Härtefallfonds ist, dass in den Monaten Juli bis Dezember 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Umsatzrückgang von mind. 50 Prozent zu erwarten ist. Aus dem Härtefallfonds werden Darlehen und stille Beteiligungen mit einem Volumen von 100.000 bis 750.000 Euro vergeben (keine Zuschüsse!). Der Härtefallfonds eignet sich somit nur für Betriebe mit entsprechend hohem Liquiditätsbedarf.

Kreditvergabemöglichkeiten und zusätzliche KFW-Sonderprogramme

Der Bund hat die bestehenden Instrumente zur Flankierung des Kreditangebots der Geschäftsbanken und Sparkassen ausgeweitet und für mehr Unternehmen verfügbar gemacht. Zwei Punkte sind für das Handwerk besonders wichtig.

Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein

Die Kreditvergabemöglichkeiten der Bürgschaftsbanken - also auch der Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein - werden deutlich ausgeweitet: Der Bürgschaftshöchstbetrag wird auf 2,5 Millionen Euro verdoppelt. Die Obergrenze von 35 Prozent Betriebsmitteln am Gesamtobligo der Bürgschaftsbanken wird auf 50 Prozent erhöht. Um die Liquiditätsbereitstellung zu beschleunigen, eröffnet der Bund die Möglichkeit, dass die Bürgschaftsbanken Bürgschaftsentscheidungen bis zu einem Betrag von 250.000 Euro eigenständig und innerhalb von drei Tagen treffen können.

Die Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein bietet in diesem Zusammenhang bis zum 31. Dezember 2020 das Programm BB Express an. Damit können unter anderem Liquiditätskredite bis 300.000 Euro gegenüber der Hausbank mit 80 Prozent Verbürgung abgesichert werden.

KFW-Schnellkredit für den Mittelstand

Für Unternehmen, die krisenbedingt vorrübergehend in ernsthaftere Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind und daher nicht ohne weiteres Zugang zu den bestehenden Förderprogrammen haben, stehen Sonderprogramme bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zur Verfügung. Diese können über die Hausbank beantragt werden.

Kernelement ist der KfW-Schnellkredit für den Mittelstand. Dieser Kredit steht Betrieben bzw. mittelständischen Unternehmen zur Verfügung, die mindestens seit dem 1. Januar 2019 am Markt aktiv gewesen sind. Das Kreditvolumen pro Unternehmen beträgt bis zu drei Monatsumsätze des Jahres 2019: maximal 300.000 Euro für Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern, maximal 500.000 Euro für Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern und maximal 800.000 Euro für Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern.

Das Unternehmen darf zum 31. Dezember 2019 nicht in Schwierigkeiten gewesen sein und muss zu diesem Zeitpunkt geordnete wirtschaftliche Verhältnisse aufweisen. Der Zinssatz beträgt aktuell drei Prozent, die Laufzeit zehn Jahre. Die Bank erhält eine Haftungsfreistellung in Höhe von 100 Prozent durch die KfW - abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Die Kreditbewilligung erfolgt ohne weitere Kreditrisikoprüfung durch die Bank oder die KfW. Hierdurch kann der Kredit zügig bewilligt werden.

Weitere Infos

KfW-Corona-Hilfe

Wichtig: Kontakt zur Hausbank

Betriebe, die von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen sind, sollten sich zunächst an ihre Hausbank wenden (soweit vorhanden). So kann sichergestellt werden, dass ergänzend zu den derzeit auf den Weg gebrachten staatlichen Soforthilfen die bestmöglichen Finanzierungs- und Förderinstrumente genutzt werden. Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie private Banken haben erklärt, dass sie in der aktuellen Krise an der Seite ihrer Kunden stehen. Vor dem Hintergrund der Corona-Situation ändern die Institute derzeit vielfach ihre Öffnungszeiten und veröffentlichen aktuelle Hinweise dazu, wie sie für ihre Kunden telefonisch oder online erreichbar sind. Behalten Sie daher bitte die Webseite Ihrer Bank oder Sparkasse im Blick.

Erleichterter Zugang zur Grundsicherung für Solo-Selbstständige

Die Bundesregierung hat im Rahmen ihrer Corona-Krisenmaßnahmen befristet bis zum 31. Dezember 2020 den Zugang zur Grundsicherung für Solo-Selbstständige und Kleinunternehmer bzw. Kleinunternehmerinnen erleichtert. Hierbei findet eine Vermögensprüfung nur noch statt, wenn erhebliches Vermögen vorhanden ist - das heißt: mehr als 60.000 Euro für das erste und mehr als 30.000 Euro für jedes weitere Haushaltsmitglied. Mit der Grundsicherung wird der Lebensunterhalt gesichert, wenn keine vorrangigen Hilfen greifen. Voraussetzung ist, dass sich durch einen Corona-bedingten Rückgang von Aufträgen oder Kunden die finanzielle Situation drastisch verschlechtert hat.

Hilfen bei Arbeitsausfällen

Das Coronavirus kann durch Lieferengpässe oder Schutzmaßnahmen kurzfristig erhebliche Arbeitsausfälle verursachen. Wie Handwerksbetriebe und Beschäftigte damit umgehen können, erfahren sie auf dieser Seite.

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Steuern und Sozialabgaben: Entlastungsmaßnahmen aus dem Konjunkturpaket vom 3. Juni 2020

Senkung der Umsatzsteuer: Handlungsbedarf für Betriebe

Die Bundesregierung hat im Rahmen ihres Corona-Konjunkturpakets eine befristete Senkung der Umsatzsteuersätze für das 2. Halbjahr 2020 beschlossen. Der Umsatzsteuerregelsatz soll von 19 Prozent auf 16 Prozent abgesenkt werden, der ermäßigte Umsatzsteuersatz von 7 Prozent auf 5 Prozent. Die Änderungen treten zum 1. Juli 2020 in Kraft und gelten bis zum 31. Dezember 2020. Ziel dieser Maßnahme ist, die Kaufkraft der Bürgerinnen und Bürger zu stärken und dadurch die Wirtschaft zu beleben.

Die vorgesehene Absenkung betrifft alle Handwerksbetriebe. Sie hat unter anderem Auswirkungen auf Angebote, Verträge, Gutscheine und Anzahlungen. Zur Orientierung für Handwerksbetriebe hat der Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) ein Merkblatt erstellt: Darin können Betriebe nachlesen, auf welche Leistungen die neuen Umsatzsteuersätze anzuwenden sind und was bei der Abgabe von Angeboten, dem Abschluss von Verträgen sowie bei Anzahlungen und Gutscheinen bereits jetzt beachtet werden sollte.

In der Praxis werden sich durch die Umsatzsteuersenkung zahlreiche Detailfragen ergeben, etwa bei notwendigen Softwareanpassungen und Kassenumstellungen. Die Handwerkskammer empfiehlt allen Betrieben, sich rechtzeitig mit ihrem Softwareanbieter zu besprechen und ergänzend an den zuständigen Steuerberater zu wenden. Das Bundesfinanzministerium hat zum Thema Anwendungsschreiben für die Finanzbehörden veröffentlicht und weist darauf hin, dass sich Betriebe für Auskünfte zu Einzelfragen auch an ihr zuständiges Finanzamt wenden können.

Ausweitung der Abschreibungsmöglichkeiten

Unternehmen erhalten für die Steuerjahre 2020 und 2021 befristet verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten für bewegliche Wirtschaftsgüter wie beispielsweise Maschinen. Als steuerlicher Investitionsanreiz wird eine degressive Abschreibung für Abnutzung (AfA) mit dem Faktor 2,5 gegenüber der derzeit geltenden AfA und maximal 25 Prozent pro Jahr für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens in den Steuerjahren 2020 und 2021 eingeführt.

Erweiterte Möglichkeiten zur steuerlichen Verlustverrechnung

Die Möglichkeiten, Verluste steuerlich mit Gewinnen des Vorjahres zu verrechnen, werden ausgeweitet. Der steuerliche Verlustrücktrag wird für 2020 und 2021 auf maximal fünf Millionen Euro (bzw. zehn Millionen Euro bei Zusammenveranlagung) erweitert. Außerdem wird die Möglichkeit geschaffen, den Rücktrag schon in der Steuererklärung für 2019 nutzbar zu machen, zum Beispiel über die Bildung einer steuerlichen Corona-Rücklage. Die Auflösung dieser Rücklage erfolgt spätestens bis zum Ende des Jahres 2020.

Deckelung der Sozialversicherungsbeiträge bis Ende 2021

Mit der „Sozialgarantie 2021“ werden die Sozialversicherungsbeiträge bis 2021 bei maximal 40 Prozent stabilisiert. Darüber hinausgehende Finanzbedarfe der Sozialversicherungen werden aus dem Bundeshaushalt gedeckt.

Steuerliche Liquiditätshilfe für Unternehmen

Um die Liquidität bei Unternehmen zu verbessern, werden die Möglichkeiten zur Stundung von Steuerzahlungen, zur Senkung von Vorauszahlungen und im Bereich der Vollstreckung verbessert.

Die Landesregierung ermöglicht zinslose Steuerstundungen für betroffene Unternehmen. Unmittelbar und erheblich betroffene Steuerpflichtige können bis zum 31. Dezember 2020 unter Darlegung ihrer Verhältnisse Anträge auf Stundung der bis zu diesem Zeitpunkt bereits fälligen oder fällig werdenden Steuern, sowie Anträge auf Anpassung der Vorauszahlungen auf die Einkommen- Körperschaftsteuer stellen. Erleichterungen werden beim Nachweis der durch die Auswirkungen des Coronavirus geänderten Situation gewährt.
 

Laufzeit von gewährten Stundungen und mögliche Anschlussstundungen prüfen

Das Bundesfinanzministerium hat klargestellt, dass Stundungen ohne Angaben einer beantragten Stundungsdauer zunächst für einen Zeitraum von drei Monaten gewährt werden. Davon ausgehend, dass die „ersten“ durch die Finanzverwaltung gewährten Stundungen im Laufe des Aprils ausgesprochen wurden, ist damit zu rechnen, dass die Laufzeiten dieser Stundungen kurz vor der Beendigung stehen und damit die Steueransprüche fällig werden. Betroffene Handwerksbetriebe sollten dies zusammen mit ihrem Steuerberater prüfen und gegebenenfalls die Möglichkeit eines Antrags auf Anschlussstundung nutzen. Im Rahmen eines möglichen Antrages sind die aktuellen wirtschaftlichen Verhältnisse und damit die weiter bestehende unmittelbare Betroffenheit von der Corona-Pandemie darzulegen. Die Angaben zu möglichen Zahlungsmodalitäten sollten sinnvollerweise den Antrag ergänzen.

Ansprechpartner

Aufgrund der Vielzahl an möglichen Einzelmaßnahmen empfehlen wir Ihnen, sich ergänzend an Ihren Steuerberater zu wenden.

FAQs zu steuerlichen Liquiditätshilfen

An wen ist der Stundungs- oder Erlassantrag zu richten?

Das kommt auf die Steuer an. So ist beispielswiese ein Stundungsantrag betreffend der Einkommen- oder Körperschaftsteuer an das örtlich zuständige Finanzamt zu richten. Dagegen sind für die Stundung oder den Erlass der Gewerbesteuer in Schleswig-Holstein die Gemeinden zuständig.

Wie ist der Antrag auf Steuerstundung zu stellen?

Der Antrag auf Steuerstundung wird formlos gestellt.

Sind auch Stundungen für nach dem 31. Dezember 2020 fällige Steuern möglich?

Ja, aber sie müssen besonders begründet werden. Die Nachweiserleichterungen gelten nur für bis zum 31. Dezember 2020 gestellte Anträge.

Wie erreiche ich das Finanzamt?

Die Finanzämter sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Bürgerinnen und Bürger können ihre steuerlichen Angelegenheiten dennoch weiterhin klären: Die Finanzämter sind zu den gewohnten Zeiten per Telefon, Fax oder Brief zu erreichen.


Kontaktdaten der Finanzämter

Werden Vollstreckungsmaßnahmen für Betroffene ausgesetzt?

Ja. Von Vollstreckungsmaßnahmen bei unmittelbar und erheblich betroffenen Steuerpflichtigen soll bis zum 31. Dezember 2020 bei allen rückständigen oder bis zu diesem Zeitpunkt fällig werdenden Steuern, die unter Punkt 1 genannt sind, abgesehen werden.

Weitere FAQs zu steuerlichen Maßnahmen

FAQs vom Bundesfinanzministerium (221,4 KB)

Matrix zur Liquiditätssicherung

Übersicht zu steuerlichen Maßnahmen (159,4 KB)

„Corona-Dokumentation“ für spätere steuerliche Betriebsprüfungen

In Zeiten der Corona-Pandemie werden Betriebe mit zahlreichen behördlichen Auflagen konfrontiert, die sich auf den Betriebsablauf und die Möglichkeiten der Einnahmenerzielung auswirken. Wird die Buchführung in einigen Jahren im Rahmen einer steuerlichen Betriebsprüfung auf ihre Ordnungsmäßigkeit überprüft, könnte es zu vermehrten Rückfragen der Finanzbehörden zu den Auswirkungen der staatlichen Corona-Bestimmungen kommen. Daher kommt der Nachvollziehbarkeit der Aufzeichnungen gerade in Corona-Zeiten eine besondere Bedeutung zu. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat hierzu ein Muster für eine gesonderte „Corona-Dokumentation“ erstellt.

ZDH-Praxistipp

Corona-Dokumentation

Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen

Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) empfiehlt den Krankenkassen, den vom aktuellen Teil-Shutdown betroffenen Betrieben für die Zeit vom 2. November bis 31. Januar 2021 eine (erneute) erleichterte Stundungsmöglichkeit der Beiträge anzubieten. Voraussetzung hierfür sei allerdings, dass vorrangig die bereitgestellten Wirtschaftshilfen einschließlich des Kurzarbeitergeldes genutzt werden. Nähere Informationen zur Beitragsstundung sowie ein Antragsformular zur Vorlage bei den Krankenkassen finden Sie auf den Internetseiten des GKV-Spitzenverband unter dem Stichwort „Sozialversicherungsbeiträge“.

Alle Ansprechpartner zum Thema "Finanzielle Hilfsmaßnahmen"

 Jan Gerdts

Jan Gerdts

Betriebsberater für Kiel und Plön

Telefon: 0431 666563-814
Mobil: 0159 04390509
Fax: 0451 1506-180
jgerdts@hwk-luebeck.de

 Ute Hanson

Ute Hanson

Betriebsberaterin für Stormarn und Herzogtum Lauenburg

Telefon: 0451 1506-233
Mobil: 0159 04390512
Fax: 0451 1506-277
uhanson@hwk-luebeck.de

 Mandy Hennig

Mandy Hennig

Betriebsberaterin für Lübeck

Telefon: 0451 1506-231
Mobil: 0159 04390510
Fax: 0451 1506-277
mhennig@hwk-luebeck.de

 Lars Lüthje

Lars Lüthje

Betriebsberater für Pinneberg und Steinburg

Telefon: 04121 4739-616
Mobil: 0159 04390508
Fax: 04121 4739-617
lluethje@hwk-luebeck.de

 Stefan Seestädt

Stefan Seestädt

Abteilungsleiter Wirtschaftspolitik und Betriebsberatung, Betriebsberater für Ostholstein

Telefon: 0451 1506-230
Mobil: 0172 2451180
Fax: 0451 1506-277
sseestaedt@hwk-luebeck.de

 Kai-Uwe Steding

Kai-Uwe Steding

Betriebsberater für Segeberg und Neumünster

Telefon: 0451 1506-232
Mobil: 0159 04390511
Fax: 0451 1506-277
kusteding@hwk-luebeck.de