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Regelungen für Friseurbetriebe ab 30.11.2020

30.11.2020 nur an die Friseurbetriebe

Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist heute eine neue Landesverordnung in Schleswig-Holstein (https://schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/201129_Landesverordnung_Corona.html) in Kraft getreten. Sie setzt die aktuellen Bund-Länder-Beschlüsse um, über die wir Sie bereits letzte Woche in unserem Mailing informiert hatten. Dabei geht Schleswig-Holstein in Teilen einen Sonderweg mit positiven Auswirkungen auf das Friseurhandwerk.

Neue Regelungen vom 30. November bis zum 20. Dezember 2020 für das Friseurhandwerk

Körpernahe Dienstleistungen, auch Kosmetik darf – unter Hygieneauflagen – wieder angeboten werden. Für Sie bedeutet das, dass Färben von Wimpern und Augenbrauen sowie weitere kosmetische Dienstleistungen wieder erlaubt sind.

Bei Gesichtsbehandlungen sind jedoch, wie bereits aus dem Sommer bekannt, besondere Schutzmaßnahmen einzuhalten: Eine Mund-Nasen-Schutzmaske (FFP2 -Maske ohne Ausatemventil; höherwertig als der medizinische Mund-Nasen-Schutz) stellt beispielsweise eine solche geforderte Schutzmaßnahme dar, sofern sie durch eine Schutzbrille oder ein Gesichtsschild bzw. -visier ergänzt wird.

Auch das Erstellen eines Hygienekonzepts ist weiterhin verpflichtend. Die Landesregierung hat allgemeine Anforderungen an betriebliche Hygienekonzepte definiert. Sie finden diese hier:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/Handreichung_Hygienekonzept.html

Im Hygienekonzept sind insbesondere Maßnahmen für folgende Aspekte vorzusehen:

  • die Begrenzung der Besucherzahl auf Grundlage der räumlichen Kapazitäten;
  • die Wahrung des Abstandsgebots aus;
  • die Regelung von Besucherströmen;
  • die regelmäßige Reinigung von Oberflächen, die häufig von Besucherinnen und Besuchern berührt werden;
  • die regelmäßige Reinigung der Sanitäranlagen;
  • die regelmäßige Lüftung von Innenräumen, möglichst mittels Zufuhr von Frischluft.

Der Betrieb hat die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um die Einhaltung des Hygienekonzepts zu gewährleisten. Auf Verlangen der zuständigen Behörde hat der Betrieb das Hygienekonzept vorzulegen und über die Umsetzung Auskunft zu erteilen.

Zur Nachverfolgung von Infektionsketten müssen Sie außerdem folgende Daten Ihrer Kunden erheben:

Datum und Uhrzeit der Behandlung, Vor- und Nachname, Anschrift, sowie, soweit vorhanden, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse.

Diese Daten sind für einen Zeitraum von vier Wochen aufzubewahren.

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