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Info-Newsletter zur Corona-Pandemie für Friseur- Kosmetik- und Fußpflegebetriebe sowie die Gesundheitshandwerke und die Maß- und Änderungsschneider

18.08.2021

Die Landesregierung hat eine Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen. Ab Montag, den 23. August 2021 gilt in wesentlichen Bereichen des täglichen Lebens in Innenbereichen eine Testpflicht. Sie gilt insbesondere auch für die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen. Hierzu zählen Friseur-, Kosmetik- und Fußpflegedienstleistungen sowie Tätigkeiten im Bereich der Gesundheitshandwerke und Dienstleistungen von Maß- und Änderungsschneidern. Die neue Landesverordnung gilt zunächst bis zum 19. September 2021.

Die wichtigsten Änderungen bei Handwerksleistungen mit Körperkontakt im Überblick:

Kunden dürfen Dienstleistungen mit Körperkontakt nur in Anspruch nehmen, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind (sog. „3G-Regel").

Wichtig: Sowohl bei geimpften und getesteten als auch bei genesenen Personen dürfen keine Corona typischen Symptome (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust) vorliegen.

Anforderungen an den Testnachweis

Die Kunden müssen einen Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einen PCR Test (nicht älter als 48 Stunden) vorweisen, um körpernahe Dienstleistungen in Anspruch nehmen zu dürfen.

Als Testnachweis reicht es aus, dass die Kunden vor Ort unter Aufsicht einen Antigentest Schnelltest selbst durchführen. Es empfiehlt sich den Test außerhalb der Räumlichkeiten durchführen zu lassen.

Weiterhin reicht auch die Bescheinigung eines Testzentrums als Testnachweis aus.

Ausgenommen von der Testpflicht sind:

  • geimpfte Personen (14 Tage nach der zweiten, bei dem Impfstoff von Johnson und Johnson nach der ersten Impfung). Seit dem 9. Juli 2021 können auch Genesene sowie nach ihrer Genesung einmalig Geimpfte den Nachweis digital (Corona-Warn App oder CovPass App) führen. Der Nachweis kann erbracht werden durch Vorlage des gelben Impfpasses oder des digitalen Impfpasses.
  • von einer Covid 19 Erkrankung genesene Personen. Als Nachweis gilt ein positiver PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt, entweder in Papierform oder in digitaler Form.
  • Kinder bis zu ihrem siebten Geburtstag.
  • minderjährige Schülerinnen und Schüler, die in den Schulen an regelmäßigen Testungen teilnehmen. Für den Nachweis der Testungen stellt die Schule einmalig eine Bescheinigung über die Testung im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes aus. Ein Schülerausweis reicht als Nachweis nicht aus.

Keine Testpflicht für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Eine Testpflicht für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist durch die Landesverordnung nicht vorgesehen. Nach der SARS-CoV- 2 ArbeitschutzVO muss der Arbeitgeber jedoch seinen Beschäftigten zweimal pro Woche einen Test anbieten. Dies gilt nicht für Geimpfte und Genesene.

Keine Dokumentationspflicht

Die Pflicht zum Dokumentieren der jeweiligen Nachweise besteht für Sie nicht.

Weiterhin Hygienekonzept, Kontaktdatenerhebung und Maskenpflicht

Im Rahmen des Hygienekonzeptes sind die Kontaktdaten zu erheben und 4 Wochen aufzubewahren. Auch gelten weiterhin für alle die Maskenpflicht und die Abstandsregeln.

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