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Info-Newsletter zur Corona-Pandemie

05. Januar 2021

Wir wünschen Ihnen ein frohes neues Jahr und hoffen, dass Sie auch ein paar freie Tage hatten, in denen Sie die Mühen des vergangenen Jahres abschütteln konnten. Bedanken möchten wir uns ausdrücklich für das positive Feedback, dass Sie uns gesendet haben. Wir haben uns sehr darüber gefreut und möchten nun daran anknüpfen, indem wir Sie in diesem Newsletter wieder über aktuelle Entwicklungen zur Corona-Pandemie informieren, die für Sie und Ihre Arbeitnehmer relevant sind.

Leider befürchten wir angesichts der hohen Infektionszahlen, dass der derzeitige Lockdown über den 10. Januar hinaus verlängert wird. Bund und Länder kommen heute zusammen, um darüber zu beraten. Sobald uns diesbezüglich rechtssichere Informationen vorliegen, werden wir Sie umgehend informieren. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir dafür immer erst die neue Landesverordnung abwarten müssen.

Stundung der Sozialversicherungsbeiträge für Dezember 2020
Angesichts des bis zum 10. Januar 2021 verlängerten und erweiterten Lockdowns können Handwerksbetriebe ihre Sozialversicherungsbeiträge für Dezember 2020 bis zum Januar 2021 weiter stunden lassen. Sofern eine Stundung für die Beiträge November 2020 beantragt wurde, ist außerdem eine Verlängerung dieser Stundung bis zum Fälligkeitstag im Januar 2021 möglich. Der Antrag auf Stundung der Beiträge im vereinfachten Verfahren ist wieder mittels eines einheitlich gestalteten Antragsformulars zu stellen. Das Muster eines solchen Antrages finden Sie auf unserer Website.
Weitere Infos und Muster: www.hwk-luebeck.de/corona-finanzielle-hilfen#c7916

Erweiterung der Entschädigungspflicht für betreuungspflichtige Eltern
Das Infektionsschutzgesetz wurde um weitere Erstattungstatbestände für betreuungspflichtige Eltern erweitert. Ordnet die zuständige Behörde aus Gründen des Infektionsschutzes Schul- oder Betriebsferien an oder hebt sie die Präsenzpflicht in einer Schule auf, haben betreuungspflichtige Eltern seit dem 16. Dezember 2020 bei Verdienstausfall einen Entschädigungsanspruch gegenüber dem Staat. Der Entschädigungsanspruch besteht in Höhe von 67 Prozent des Nettoeinkommens und gilt für Kinder im Alter bis 12 Jahren und für Kinder mit einer Behinderung, die auf Hilfe angewiesen sind. Arbeitgeber bleiben vorleistungspflichtig, können aber einen Vorschuss bei der zuständigen Behörde beantragen.
Weitere Infos: www.ifsg-online.de

Corona-Nepper
Derzeit häufen sich wieder Betrugsversuche rund um das Thema der Corona-Pandemie. So haben Betrüger angeblich unberechtigt ausgezahlte Corona-Hilfen im Visier und versuchen mit zielgerichteten E-Mails an Betriebe Daten abzugreifen und sich angeblich unberechtigt ausgezahlte Corona-Soforthilfen überweisen zu lassen. Gewarnt wird auch vor Schreiben oder Mails, bei denen der Köder ein frei erfundener „Corona-Weihnachtsbonus für Unternehmen" ist. Unternehmen sollen auf einem mitgeschickten Antrag Angaben zum Betrieb machen. Es geht den Betrügern nur darum, diese Daten abzugreifen. In beiden Fällen gilt: Seien Sie achtsam, informieren Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und halten bei etwaigen Verdachtsmomenten Rücksprache mit Ihrer Handwerkskammer.

Neues Jahr – Neues Recht
Zum Jahreswechsel gibt es wieder zahlreiche rechtliche Änderungen, auf die sich Handwerksbetriebe im Jahr 2021 einstellen müssen. Die Fachredaktionen mehrerer Handwerksmagazine haben dazu umfangreiche und strukturierte Übersichten zusammengestellt. Sie finden die Übersicht auf unserer Website.
Weitere Infos: https://bit.ly/3ngcYIL

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