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Info-Newsletter zur Corona-Pandemie

08. März 2021

Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist heute eine neue Landesverordnung in Kraft getreten. Sie gilt vom 8. März zunächst bis zum 28. März 2021. Wichtig: Wenn Sie Dienstleistungen ohne Körperkontakt ausführen und kein Ladengeschäft haben, ändert sich für Sie durch die neue Verordnung nichts. In diesem Newsletter wollen wir vor allem auf die Gewerke eingehen, für die sich Lockerungen durch die neue Landesverordnung ergeben haben. Das sind Dienstleistungen mit Körperkontakt und Betriebe mit Ladengeschäft.

Friseure
Seit dem 1. März dürfen Friseure Haupthaar-, Bart- und Nagelpflege erbringen. Voraussetzung ist, dass ein Hygienekonzept vorliegt, die Kontaktdaten der Kunden aufgenommen werden und sowohl Beschäftigte als auch Kunden medizinische Masken tragen. Neu ist seit dem 8. März, dass auch wieder andere Dienstleistungen im Gesicht (zum Beispiel Make-up, Augenbrauen- und Wimpernfärben) zulässig sind.

Kann der Kunde bei der Dienstleistung keine Maske tragen (z.B. bei Bartpflege oder Make-up), müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein:

  1. Der Kunde muss dem Dienstleister einen negativen Corona-Test vorzeigen. Die Sichtkontrolle reicht, der Dienstleister muss weder Kopien noch Vermerke dazu anfertigen. Der Test darf nicht älter als vom Vortag sein. Selbsttests sollen in Apotheken, Drogeriemärkten und Discountern ab dieser Kalenderwoche erhältlich sein. Außerdem können Kunden Corona-Schnelltests in örtlichen Testzentren vornehmen lassen.
  2. Der Dienstleister hat wie bisher eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2 oder vergleichbar sowie ein Gesichtsvisier oder eine Schutzbrille zu tragen.
  3. Der Dienstleister muss über ein schriftliches Testkonzept für das Personal verfügen und es auch umsetzen. Sinnvoll kann es sein, das Testkonzept in das Hygienekonzept zu integrieren.

Kosmetiker (einschließlich Fußpfleger)
Seit dem 8. März dürfen grundsätzlich wieder sämtliche kosmetischen Dienstleistungen (einschließlich aller Arten der Fußpflege) angeboten werden. Voraussetzung ist, dass ein Hygienekonzept vorliegt, die Kontaktdaten der Kunden aufgenommen werden und sowohl Beschäftigte als auch Kunden medizinische Masken tragen.

Kann der Kunde bei der Dienstleistung im Gesicht keine Maske tragen (z.B. Kosmetik oder Make-up), müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein:

  1. Der Kunde muss dem Dienstleister einen negativen Corona-Test vorzeigen. Die Sichtkontrolle reicht, der Dienstleister muss weder Kopien noch Vermerke dazu anfertigen. Der Test darf nicht älter als vom Vortag sein. Selbsttests sollen in Apotheken, Drogeriemärkten und Discountern ab dieser Kalenderwoche erhältlich sein. Außerdem können Kunden Corona-Schnelltests in örtlichen Testzentren vornehmen lassen.
  2. Der Dienstleister hat wie bisher eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2 oder vergleichbar sowie ein Gesichtsvisier oder eine Schutzbrille zu tragen.
  3. Der Dienstleister muss über ein schriftliches Testkonzept für das Personal verfügen und es auch umsetzen. Sinnvoll kann es sein, das Testkonzept in das Hygienekonzept zu integrieren.

Maßschneider und Änderungsschneider
Seit dem 8. März ist das Maßnehmen am Kunden wieder zulässig, wenn sowohl Beschäftigte als auch Kunden medizinische Masken tragen. Bei Tätigkeiten mit Körperkontakt ist weiterhin Voraussetzung, dass ein Hygienekonzept vorliegt und die Kontaktdaten der Kunden aufgenommen werden.

Fotografen
Sollten beim Fotografieren die Abstandsregelungen nicht eingehalten werden können und ein Körperkontakt mit dem Kunden erforderlich sein, dürfen zwar seit 8. März wieder Fotografien angefertigt werden. Da der Kunde beim Fotografieren jedoch keine Maske trägt, müssen die neuen Voraussetzungen (höherwertiger Schutz, negativer Corona-Test des Kunden und Testkonzept für das Personal) dabei eingehalten werden (vgl. Ausführungen zu den Kosmetikern).

Betriebe mit Ladengeschäft
Da der Inzidenzwert in Schleswig-Holstein aktuell unter 50 liegt, dürfen Ladengeschäfte aktuell geöffnet sein. Die Betreiber müssen ein Hygienekonzept haben, im Eingangsbereich muss es Möglichkeiten zur Handdesinfektion geben und Kunden und Beschäftigte müssen in Bereichen mit Publikumsverkehr eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Es kann für die ersten 800 Quadratmeter Verkaufsfläche zunächst ein Kunde je 10 Quadratmeter bedient werden. Für die darüber hinausgehenden Flächen gilt eine Begrenzung von einer Person je 20 Quadratmeter. Ausgenommen von diesen Begrenzungen sind Verkaufsstellen, deren Sortiment hauptsächlich aus Lebensmitteln besteht. Zudem können weiterhin Termine angeboten und vor Ort und digital vereinbart werden. Sollte der landesweite Inzidenzwert wieder auf über 50 steigen, ist mit einer Verschärfung der Vorgaben zu rechnen. Terminvereinbarungen und eine Kontaktdatenerfassung könnten dann zur Pflicht werden. Deshalb empfehlen wir, sich auch in Zukunft auf Terminvereinbarungen („Click & Meet") einzustellen und Planungen für eine Kontaktdatenerfassung vorzunehmen.

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