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Info Newsletter zur Corona Pandemie - Ergänzung zum Arbeitsschutzstandard durch die BGW veröffentlicht

02.12.2021 (nur an die Friseur-/Kosmetikbetriebe)

In den letzten Tagen hatten wir Sie über die Änderungen des Infektionsschutzgesetzes (3G-Regel am Arbeitsplatz) und die neue Corona-Bekämpfungsverordnung vom 22.11.2021 informiert. Nun hat auch die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) eine Ergänzung zum Arbeitsschutzstandard für Friseursalons sowie Beauty- und Wellnessbetriebe (Kosmetik, Fußpflege, etc.) veröffentlicht.

Danach ist bis auf Weiteres nachfolgende Regelung zum Atemschutz umzusetzen:

  • Beschäftigte tragen in den Geschäftsräumen mindestens einen Mund-Nasen-Schutz.
  • Bei Tätigkeiten mit unmittelbarem engem Kontakt mit einem Abstand unter 1,5 Meter zu anderen Personen ist eine FFP2-Maske oder eine gleichwertige Atemschutzmaske – ohne Ausatemventil – zu tragen.

Da diese Regelung strenger ist als die „Maskenpflicht" aus der Landesverordnung (wonach grundsätzlich eine einfache medizinische Maske ausreicht), haben wir das Sozialministeriums des Landes gebeten, hier eine klarstellende Aussage zu treffen. Diese liegt uns nun vor:

Danach sei es Aufgabe des Arbeitgebers (als Verantwortlicher für den Arbeitsschutz) eine Gefährdungsbeurteilung vorzunehmen und einen wirksamen Schutz für Mitarbeiter zu garantieren; dieser ließe sich jedoch keineswegs ausschließlich über das Tragen einer Schutzmaske mit FFP-2-Standard erzielen. Hier ist insbesondere zu berücksichtigen, dass die Landesverordnung die Bedienung von Kunden nur nach der 2G-Regel bei Kosmetik bzw. der 3G-Regel bei Friseuren zulässt und damit über den Standard der Arbeitsschutzregel der BGW hinausgeht.

Wir empfehlen Ihnen zur Umsetzung nun Folgendes:
Sie können in Ihren eigenen Hygienekonzepten für Mitarbeiter ein ähnliches Schutzniveau wie mit FFP 2-Masken auch durch andere Maßnahmen gewährleisten. Diese können beispielsweise sein:

  • Sie bieten für alle Mitarbeitenden ausreichend FFP2-Masken zur freiwilligen Benutzung, da es beim Tragen der FFP2-Maske in erster Linie um den Eigenschutz der Mitarbeiter geht.
  • Lediglich Beschäftigte und Kunden, die weder genesen oder geimpft sind, tragen eine FFP2-Maske anstatt eines Mund-Nasen-Schutzes.
  • Sie führen für Ihre Kunden ebenfalls die Pflicht ein, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Bitte beachten Sie, dass Sie als Arbeitgeber Ihren Beschäftigten die entsprechende Schutzausrüstung zur Verfügung zu stellen haben. Sollten uns andere Vorgaben bekannt werden, werden wir Sie selbstverständlich informieren.

Zu den bereits von der Politik angekündigten Regelungen im Bereich des Einzelhandels oder der Kontaktbeschränkungen werden wir in den nächsten Tagen per E-Mail und auf unserer Homepage informieren:

Alle Infos zum Thema finden Sie hier: www.hwk-luebeck.de/corona-landesregelungen

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