Logo der Handwerkskammer Lübeck

Einstiegsqualifizierung (EQ)

© Rolf Göbels, GFWH GmbH

Das Handwerk engagiert sich beim Ausbildungspakt

Die Einstiegsqualifizierung mit Handwerkskammer-Zertifikat ist eine Initiative des Handwerks im Rahmen des nationalen Pakts für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs.

Perspektiven für den Nachwuchs

Die Einstiegsqualifizierung erleichtert den Weg in eine geregelte Ausbildung. Jugendliche unter 25 Jahren, die am 31.10. des laufenden Jahres noch keine Lehrstelle gefunden haben, erhalten mit der Einstiegsqualifizierung die Möglichkeit einen Ausbildungsberuf, einen Betrieb und das Berufsleben kennen zu lernen.

Der Übergang in eine Ausbildung oder Beschäftigung ist jederzeit möglich. Der Betrieb stellt zum Ende der Einstiegsqualifizierung eine differenzierte Beurteilung aus, mit dem der Jugendliche sich bewerben kann.

Eine gute Investition für den Betrieb 

Auch die Handwerksbetriebe profitieren von der Einstiegsqualifikation:
Unternehmer können potentiellen Nachwuchs erst einmal kennen lernen. Sie sehen mehr als Schulzeugnisse aussagen und die Jugendlichen können zeigen, was in ihnen steckt. Der Betrieb hat die Möglichkeit durch Abbrüche freigewordene Ausbildungsstellen schnellstmöglich wiederzubesetzen.

So funktioniert die Einstiegsqualifizierung (EQ) in der Praxis:

  • Qualifizierungsbausteine
    Die Einstiegsqualifizierung wird zwischen Betrieb und Jugendlichen vertraglich geregelt. Die Inhalte und Tätigkeiten sind eng an die staatlichen Ausbildungsberufe geknüpft. Zur praktischen Durchführung der Einstiegsqualifizierung hat die Handwerksorganisation mehr als 118 Qualifizierungsbausteine entwickelt. Weitere 40 Bausteine sind in der Planung.
    Die bereits entwickelten Bausteine finden sie auf der Internetseite der Zentralen Weiterbildungsstelle im Handwerk (ZWH).

  • Berufsschule
    Für Jugendliche, die eine Einstiegsqualifizierung absolvieren, besteht eine Berufsschulpflicht. Der Berufsschulunterricht wird in den entsprechenden Fachklassen der jeweils zuständigen Berufsschule durchgeführt. Die Betriebe melden ihre Teilnehmer in der Einstiegsqualifizierung bei der zuständigen Berufsschule an.

  • Flexible Laufzeit
    Die Laufzeit des Qualifizierungsvertrages kann zwischen sechs und zwölf Monaten betragen. Dabei können verschiedene Qualifizierungsbausteine miteinander kombiniert werden. Idealerweise soll die Einstiegsqualifizierung so terminiert werden, dass ein nahtloser Übergang in eine Ausbildung zum Beginn des nächsten Ausbildungsjahres möglich ist. Im Einzelfall kann auf Antrag des Betriebes ein Teil der Qualifizierung auf eine nachfolgende Ausbildung angerechnet werden.

  • Teile der Vergütung werden erstattet
    Die örtlich zuständige Agentur für Arbeit/ Jobcenter erstattet auf Antrag des Arbeitgebers monatlich nachträglich Teile der Vergütung bis max. 231,00 EUR und den pauschalisierten Gesamtsozialversicherungsbeitrag in Höhe von 116,00 EUR.

Hinweis: Tarifliche Vereinbarungen müssen beachtet werden.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Frauke Bartelt
Tel.: 0451 1506-269, Fax.: 0451 1506-258, E-Mail: fbartelt@hwk-luebeck.de

Weiterführende Links

Opens external link in new windowwww.q-zwh.de - Qualifizierungsbausteine für die Einstiegsqualifizierung

Ansprechpartner

 Frauke Bartelt

Frauke Bartelt

Ausbildungsberatung

Telefon: 0451 1506-269
Fax: 0451 1506-258
fbartelt@hwk-luebeck.de

Downloads