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Coronavirus: Aktuelle Infos zu Montagearbeiten im Ausland (Stand: 13. Juli 2020)

Quarantäneregeln für die Einreise nach Schleswig-Holstein

Bei der Einreise aus Mitgliedstaaten der Europäischen Union (Ausnahme: Schweden) sowie Island, dem Fürstentum Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland nach Schleswig-Holstein ist keine häusliche Quarantäne mehr erforderlich.

Wer aus einem Risikogebiet, wie aktuell Schweden, zurückkehrt, keinen negativen Corona-Test nachweisen kann oder Corona-Symptome hart, ist verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach seiner Einreise ständig dort abzusondern.

Davon nicht erfasst sind Personen, die sich weniger als 48 Stunden im Ausland aufgehalten haben.

Verordnung Schleswig-Holstein Reiserückkehrer

Quarantäneregeln für die Einreise aus Drittstaaten

Seit dem 2. Juli 2020 dürfen Menschen aus folgenden elf Nicht-EU-Staaten (Drittstaaten) wieder unbeschränkt nach Deutschland einreisen: Australien, Georgien, Kanada, Montenegro, Neuseeland, Thailand, Tunesien und Uruguay. Sobald Menschen aus Deutschland die Einreise nach China, Japan und Südkorea unbeschränkt erlaubt ist, werden die Lockerungen auch für Reisende aus diesen Ländern gelten.

Damit orientiert sich die Bundesregierung weitgehend an einem Beschluss der EU-Staaten vom 30. Juni, nach dem Menschen aus 14 Ländern wieder grundsätzlich in die EU einreisen dürfen. Allerdings entscheiden die nationalen Regierungen der EU-Mitgliedstaaten, für welche dieser Länder sie die unbeschränkte Einreise wieder zulassen. Deutschland hat vorerst von der EU-Liste Algerien, Marokko, Ruanda und Serbien ausgeklammert, für die die Einreiselockerungen somit (noch) nicht gelten.   

Die Liste soll alle zwei Wochen überarbeitet werden. Entscheidend für die Lockerung der Einreise-Beschränkungen ist künftig vor allem die Zahl der Covid-19-Neuinfektionen der vergangenen 14 Tage. Zudem sollen unter anderem der Trend im gleichen Zeitraum sowie der Umgang des jeweiligen Staates mit der Pandemie eine Rolle spielen.

Für Reisende aus Risikogebieten gilt weiterhin eine 14-tägige Quarantäne-Pflicht, falls sie kein negatives Testergebnis für das Coronavirus vorweisen können.

Quelle: ZDH

Belgien

An den belgischen Grenzübergängen werden Ein- und Ausreisekontrollen auf nicht dringende Grenzübertritte durchgeführt. Der grenzüberschreitende Güter- und Dienstleistungsverkehr ist weiterhin gestattet.

Dienstleistungen fallen unter „andere wesentliche berufsbedingte Fahrten/Grenzübertritte nach Belgien mit geringer Häufigkeit“. Als wesentlich gelten u.a. Reisen aus beruflichen Gründen.

Dienstleistungserbringer müssen folgende Nachweise mit sich führen:

  • Identitätsnachweis und/oder Reisepass
  • Arbeitgeberbescheinigung oder
  • Gewerbenachweis (z. B. Nachweis des Selbständigenstatus)

Quelle: HWK Düsseldorf

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Dänemark

Zurzeit kann man an der deutsch-dänischen Landgrenze an den Grenzübergängen Padborg (7.00 - 23.00 Uhr) und rund um die Uhr in Kruså, Frøslev und Sæd sowie mit der Bahn nach Dänemark einreisen. Auch die Fährverbindungen Puttgarden-Rødby sowie Rostock-Gedser sind in Betrieb.

Dänische Staatsbürger können ungehindert nach Dänemark einreisen. Wer nachweislich in Schleswig-Holstein seinen Wohnsitz hat, darf die Grenze seit dem 15. Juni 2020 wieder einfach passieren.

Alle anderen Personen benötigen einen anerkannten Einreisezweck (anerkendelsesværdigt formål).

Zu den anerkannten Einreisezwecken gehören unter anderem:

  • Personen, die in Dänemark leben oder arbeiten
  • Personen mit einer gültigen Arbeitserlaubnis
  • Personen, die Waren nach Dänemark ausliefern sollen oder aus Dänemark in das Ausland verbringen sollen, sowie Personen, die Dienstleistungen in Dänemark erbringen sollen. Dazu gehören auch Personen, die aus geschäftlichen Gründen Waren mit einem Privat-Pkw nach Dänemark verbringen

Über die Website der dänischen Polizei sowie über eine Hotline können weitere Informationen erhalten werden, Telefon: 0045 7020 6044.

Vorschriften bei Entsendungen

Für Mitarbeiter, die derzeit nach Dänemark entsendet werden, gelten nach wie vor alle Meldepflichten. Dazu gehört unter anderem die RUT-Meldung. Um die Grenze überqueren zu dürfen, um in Dänemark für einen begrenzten Zeitraum eine Dienstleistung ausführen zu dürfen, muss jeder Mitarbeiter folgende Unterlagen zusätzlich zum Personalausweis mit sich führen:

  • einen Arbeitsvertrag aus dem hervorgeht, dass sich die Ausübungsstelle der Tätigkeit in Dänemark befindet
  • die Bestätigung der RUT-Meldung
  • die Sozialversicherungsbescheinigung A1, die nachweist, dass der Mitarbeiter nach wie vor in Deutschland sozialversicherungspflichtig ist

Weitere Informationen in englischer Sprache

Für polnische Mitarbeiter

Polnische Arbeiter können durch Deutschland reisen, um in Dänemark oder Polen zu arbeiten. Die Beschäftigung muss ebenfalls dokumentiert und bei der Einreise müssen ebenfalls Dokumente vorgelegt werden, die nachweisen, dass eine Tätigkeit in Dänemark ausgeführt werden soll.

Frankreich

Personen aus den EU-Staaten dürfen seit dem 15. Juni 2020 wieder nach Frankreich einreisen, ohne Einschränkungen im Zusammenhang mit der Bekämpfung des COVID-19-Virus beachten zu müssen.

Damit ist es jetzt auch nicht mehr erforderlich, die während des Zeitraums der Grenzkontrollen geforderte Einreisebescheinigung („attestation de déplacement international dérogatoire“) und die Erklärung über das Nichtvorliegen von Corona-Symptomen (2. Seite der Einreisebescheinigung) mitzuführen.

Quelle: HWK Freiburg

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Italien

Seit dem 3. Juni 2020 bestehen keine Beschränkungen für Reisen in die und aus den folgenden Staaten:

a) Mitgliedstaaten der Europäischen Union

b) Staaten, die Vertragsparteien des Schengener Abkommens sind

c) Vereinigtes Königreich.

Quelle: AHK Italien

Luxemburg

Seit dem 20. April 2020 darf auf Baustellen in Luxemburg wieder gearbeitet werden. Auch Renovierungs-, Wartungs-, Reparatur- und Umbaumaßnahmen sind wieder erlaubt. Ein Empfang der Kunden und Publikumsverkehr in Ausstellungsräumen der Handwerksbetriebe ist weiterhin verboten.
Bei einer Mitarbeiterentsendung muss der Arbeitgeber sämtliche Entsendeformalitäten einhalten.

Zwingend notwendig sind das Tragen einer Mund- und Nasenschutzmaske wenn der Mindestabstand von 2 m nicht eingehalten werden kann. Das grundsätzliche Tragen einer Maske wird
empfohlen.

Eine vorherige Abklärung ist ratsam, z.B. mit der ITM in Luxemburg Tel. (+352) 247-74700, Fax: (+352) 247-74701 Telefonzentrale: Montag–Freitag, 13.00–17.00 Uhr (außer an Feiertagen). Anfragen in deutscher Sprache werden auch auf Deutsch beantwortet.

Bei Nichteinhaltung hat die Luxemburger Regierung Bußgelder vorgesehen, die bis zu 4.000 Euro betragen können.

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Niederlande

Sowohl Lieferverkehr als auch Montagearbeiten können uneingeschränkt in den Niederlanden ausgeführt werden.

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Norwegen

Nach Norwegen einreisen dürfen u. a.:

  • Selbständige Gewerbetreibende aus EWR-Staaten, die Geschäftsbeziehungen mit Norwegen pflegen oder dort aufbauen möchten
  • entsendete Mitarbeiter und Selbstständige aus einem EWR-Staat, die bereits einen Arbeitseinsatz in Norwegen begonnen haben oder einen Arbeitseinsatz beginnen werden

Aus dem Ausland einreisende Personen werden ab dem ersten Tag in eine zehntägige Quarantäne gesetzt.

Die Quarantäne gilt auch für Reisende mit Wohnsitz in Norwegen. Wird diese nicht vorschriftsmäßig eingehalten, kann dies zu einem Bußgeld oder einer Gefängnisstrafe führen. Ausgenommen sind Personen, die für den ordnungsgemäßen Betrieb systemkritischer Funktionen und die Grundbedürfnisse der Bevölkerung von wesentlicher Bedeutung sind, einschließlich Personen, die Güter- und Personenbeförderungsfunktionen ausführen. Diese Ausnahmeregelung muss mit der Geschäftsführung des Unternehmens geklärt werden.

Seit dem 22. Juni 2020 können Personen, die in Schengen- und EWR-Gebieten wohnen und nach Norwegen kommen, um Arbeiten oder Aufträge auszuführen, bei negativen Tests auf SARS-CoV-2, von der Quarantänepflicht befreit werden. Nach der Ankunft in Norwegen sind zwei PCR-Tests in einem Abstand von mindestens 48 Stunden zu einander erforderlich, der zweite Test darf frühestens am fünften Aufenthaltstag durchgeführt werden.

Bis der erste negative Test vorliegt, gilt eine Quarantänepflicht. Wenn der erste Test negativ ist, kann die Person in Norwegen arbeiten, muss sich in der Freizeit aber an die Quarantänebestimmungen halten. Bei einem positiven Test besteht Isolationspflicht, darüber hinaus muss der Arbeitgeber/Kunde die Gemeinde benachrichtigen, damit die Infektionserkennung durchgeführt werden kann. Der Arbeitgeber/Kunde in Norwegen ist für die Organisation, Durchführung und Finanzierung der Tests verantwortlich.

Quelle: AHK Norwegen

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Voraussichtlich ab dem 15. Juli 2020 soll die Einreise aus den EU-Mitgliedstaaten auch zu touristischen Zwecken und ohne Quarantäne wieder gestattet werden, sofern es das Infektionsgeschehen in diesen Ländern zulässt. Das norwegische Institut für öffentliche Gesundheit (FHI) soll hierzu eine Länderliste veröffentlichen, die das Infektionsgeschehen in den einzelnen Ländern bewertet und möglicherweise Beschränkungen festsetzt. Die Liste soll alle 14 Tage aktualisiert werden. Jedoch können aufgrund des Infektionsgeschehens auch kurzfristige Änderungen erfolgen, die sich auf die Einreise- und Quarantänebestimmungen auswirken.

Quelle: Auswärtiges Amt

Österreich

Seit dem 4. Juni sind die coronabedingten Grenz- und Gesundheitskontrollen gegenüber sieben Nachbarstaaten aufgehoben: Deutschland, Liechtenstein, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn. Nach der Ein- bzw. Ausreise wird keine Quarantäne und Testung erforderlich sein.Zu Italien bleiben die Beschränkungen bestehen.

Seit dem 15. Juni wird die Vorschrift für das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Österreich gelockert. Nur in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Gesundheitsbereich sowie bei Dienstleistern, die den Abstand nicht einhalten können, herrscht weiterhin eine Maskenpflicht.

Quelle: AHK Österreich

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Polen

Polnische Bürger, die in Deutschland arbeiten, müssen laut einer Verordnung der polnischen Regierung bei ihrer Rückkehr nach Polen seit dem 4. Mai nicht mehr wie bislang für 14 Tage in Quarantäne.

Arbeitnehmerentsendungen nach Polen sind praktisch wieder möglich.

Schweden

Es gibt keine Einreisebeschränkungen. Bei einem Arbeitseinsatz von über fünf Tagen besteht eine Online-Meldepflicht. Ab dem 30. Juli 2020 gilt die Meldepflicht ab dem ersten Arbeitstag. Bei Aufträgen für gewerbliche Kunden muss für entsandte Mitarbeiter zumeist ein Bauausweis ID06 2.0 beantragt werden.

Schweiz

Seit dem 15. Juni 2020 ist die volle Personenfreizügigkeit mit allen EU/EFTA-Mitgliedstaaten, inklusive dem Vereinigten Königreich, wiederhergestellt. Die Grenzkontrollen an den Grenzen zwischen Schengen-Staaten und der Schweiz wurden aufgehoben.

Für Erbringer von grenzüberschreitenden Dienstleistungen gelten wieder die Bestimmungen des Freizügigkeitsabkommens (FZA) und die üblichen Anwendungsbestimmungen.

Quelle: HWK Freiburg

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Tschechien

Die von der tschechischen Regierung beschlossenen Grenzkontrollen sind bis zum 13. Juni verlängert worden. Zugleich hat die tschechische Regierung die Wiederaufnahme des seit Mitte März unterbrochenen regulären internationalen Reiseverkehrs mit Bus, Bahn und Flugzeug ab dem 11. Mai zugelassen.

Die tschechische Regierung hat beschlossen, die Grenzen ab dem 5. Juni 2020 für EU-Staatsbürger zu öffnen. Damit dürfen grenzüberschreitende Berufspendler, Geschäftsreisende sowie Touristen nach Tschechien einreisen, ohne dass man bei der Einreise ein negativen Corona-Test vorlegen oder in Quarantäne gehen muss.

Die Grundlage dafür ist ein neues Ampelsystem, das die EU-Länder in Risikogruppen einteilt. Unter den “sicheren” Ländern, sind derzeit u. a. alle Nachbarstaaten Tschechiens einschließlich Deutschland.

Die Einteilung der Risikogruppen nach dem Ampelsystem wird wöchentlich nach der epidemiologischen Situation in einzelnen Ländern aktualisiert. Die aktuelle Länderübersicht ist auf der Webseite des tschechischen Gesundheitsministeriums zu finden.

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Vereinigtes Königreich

Seit dem 8. Juni 2020 gelten Quarantänevorschriften für die Einreise in das Vereinigte Königreich. Alle einreisenden Bürger müssen für 14 Tage in Quarantäne und müssen nach Einreise Formulare zu Personalien und  Aufenthaltsort ausfüllen.

England hat seine Vorschriften für Einreisende seit dem 10. Juli 2020 geändert: Einreisende u. a. aus Deutschland müssen sich dann bei ihrer Ankunft nicht mehr selbst für 14 Tage isolieren. Diese Regel gilt nur für England.

In Wales, Schottland und Nordirland gelten bisherigen Vorschriften weiter: Befreiungen von der Quarantänepflicht gelten für LKW-Fahrer, Saisonarbeiter, medizinisches Personal und Einreisende aus Irland sowie Reisende im Transit durch das Vereinigte Königreich. Auch Personen, die systemrelevante Arbeiten ausführen, sind befreit. Reguläre Handwerksleistungen fallen nicht darunter. 

Allerdings gelten für Unternehmen, die dringende Wartungs-, Reparatur- oder Montagearbeiten durchführen müssen, Ausnahmen von der 14-tägigen Selbstisolationspflicht. Unter diese Arbeiten fallen zum Beispiel Inbetriebnahme, Wartung sowie Reparaturen und Sicherheitsüberprüfungen, um die fortgesetzte Produktion, Lieferung, Bewegung, Herstellung, Lagerung oder Konservierung von Waren sicherzustellen. Dies betrifft vor allem Handwerksbetriebe im Maschinen- und Anlagenbau.
Voraussetzung für die Ausnahme ist, dass die Arbeiten von spezialisiertem Personal durchgeführt werden.

Folgende Nachweise sind bei der Einreise vorzuhalten:

  • Die Mitarbeiter müssen ihre Reise- und Kontaktdaten angeben.

Ein Schreiben Ihres Unternehmens, das folgendes enthält:

  • Die persönlichen Daten wie Name und Adresse
  • Kontaktdaten des Arbeitgebers
  • Kontaktdaten des Kunden in Großbritannien (oder des ausländischen Kunden, für den in UK gearbeitet wird)
  • welche Arbeit durchgeführt wird

Es muss nachgewiesen werden, dass die Reise nach Großbritannien für die Arbeit unerlässlich ist. Eine entsprechende Bestätigung des Auftraggebers sollte mitgeführt werden.

Quelle: HWK Düsseldorf

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Ansprechpartner

 Sybille Kujath

Sybille Kujath

Außenwirtschaftsberaterin

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Mobil: 0159 04390514
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